Linux: Valve kündigt eigenes SteamOS an

Valve hat SteamOS für Spieler vorgestellt. Das auf Linux aufsetzende Betriebssystem soll für Endanwender wie Lizenznehmer kostenlos sein und Steam ins Wohnzimmer bringen - in Form von Spielen, Filmen, Musik und mehr.

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SteamOS, das kostenlose Linux-Betriebssystem für Spieler
SteamOS, das kostenlose Linux-Betriebssystem für Spieler (Bild: Valve)

Valve, die Entwickler der Onlinedistributionsplattform Steam für Spiele, haben das offene SteamOS angekündigt. Das als Entertainment-Plattform gedachte Betriebssystem nutzt einen Linux-Kernel und soll demnächst verfügbar sein. In den kommenden Tagen möchte Valve zudem weitere Informationen rund um das Steam-Universum bekanntgeben. Bis 2014 soll dieses weiter expandieren, das nächste Häppchen kommt am Mittwochabend, dem 25. September 2013.

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Valve-Chef Gabe Newell hatte sich bereits vergangene Woche auf der Linuxcon dazu geäußert, dass "Linux und Open Source die Zukunft des Spielens" seien. Ein eigenes Betriebssystem samt Steam-Integration für das Wohnzimmer mit Optimierungen für große Bildschirme ist somit keine völlige Überraschung, den Vorläufer in Form des Big Picture Modes gibt es schon seit über einem Jahr. SteamOS bietet laut Hersteller alle Vorteile von Steam, darunter das kommende Family Sharing, Cloud-Speicher, künftig personalisierte Spielebibliotheken als eine Art Kindersicherung sowie den Workshop für Modifikationen und Erweiterungen.

Linux für Spiele, Streaming, Filme und Musik

Ohnehin soll SteamOS offen sein für Ergänzungen und neue Funktionen, diese können von Valve, Drittherstellern oder auch von freien Entwicklern kommen. Das Betriebssystem an sich werde noch für die Audioausgabe und eine geringe Eingabelatenz optimiert, im grafischen Bereich sei die Linux-Distribution bereits sehr gut für Spiele angepasst. Entwickler schätzten dies und arbeiteten bereits an Veröffentlichungen für SteamOS. Valve selbst rät dazu, "in den kommenden Wochen nach Ankündigungen zu AAA-Titeln Ausschau" zu halten, die "für das SteamOS im Jahr 2014 verfügbar gemacht werden" - vielleicht gar ein Fingerzeig auf ein mögliches Half-Life 3.

Ein weiterer Hinweis ist die Aussage, SteamOS laufe auf jedem System und "Benutzer können wählen, welche Hardware am sinnvollsten für sie ist" und man könne Spiele von einem PC mit Steam über ein SteamOS-Gerät auf den an dieses angeschlossenen Fernseher streamen. Dies spricht prinzipiell gegen eine sogenannte Steam Box, einen Begriff, den Valve bisher praktisch nie genutzt hat - der Codename lautet Bigfoot. Eine solche Box soll eine Art Steamkonsole sein, angeblich sind dieser Tage bereits erste Dev-Kits im Umlauf. Möglicherweise sind hiermit aber Systeme gemeint, auf denen SteamOS aufgespielt ist. Eine enge Zusammenarbeit mit Entwicklern und der Industrie ist ebenfalls geplant: Spieler sollen über die Steam-Plattform auch die Weiterentwicklung von SteamOS gemeinschaftlich vorantreiben und sich direkt an die Hersteller wenden können, zukünftig sollen Filme sowie Musik über Steam und SteamOS angeboten werden.

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Mehrere Valve-Entwickler beteiligen sich an SDL, arbeiten aktiv in der Khronos Group mit, Valve entwarf einen Debugger für Linux und ist in die Entwicklung eines LLVM-Debuggers involviert. Die meisten Valve-Spiele sind auf Linux portiert, die Liste umfasst jedoch noch viele weitere Titel.

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crmsnrzl 07. Okt 2013

Wenn man auf diese Weise versucht SteamOS unterzujubeln, hat Valve bei zeiten mehr damit...

WolfgangS 01. Okt 2013

Du willstz also keine Links von deinem Gott oder Experten. WIe wäre es mit den...

Anonymer Nutzer 26. Sep 2013

Bitte einen Sarkasmus Flag beifügen, sonst glaubt das nachher noch vielleicht wer *g*

Endwickler 26. Sep 2013

Naja, wenigstens ist man dann weg von der Straße und hat ein Ziel. :-)

Atalanttore 26. Sep 2013

Wo doch "Linux und Open Source die Zukunft des Spielens" sein sollen.



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