Abo
  • Services:
Anzeige
Der Flash Player wird unter Linux im Chrome-Browser doppelt abgesichert.
Der Flash Player wird unter Linux im Chrome-Browser doppelt abgesichert. (Bild: Google)

Linux und Chrome: Flash Player wird doppelt eingesperrt

Der Flash Player wird unter Linux im Chrome-Browser doppelt abgesichert.
Der Flash Player wird unter Linux im Chrome-Browser doppelt abgesichert. (Bild: Google)

Google hat dem Flash-Plugin unter Linux einen zweiten Sicherheitsmechanismus spendiert. Unter Ubuntu 12.04 64-Bit sperrt Seccomp neben dem PPAPI den Flash Player in eine Sandbox ein.

In 64-Bit-Versionen von Ubuntu 12.04 sorgt ein zweites Sicherheitsframework dafür, dass der Flash Player im Chrome-Browser und der Open-Source-Variante Chromium keine unnötigen Zugriffe auf das Betriebssystem erhält. Dafür wurde das bereits im Linux-Kernel vorhandene Seccomp um weitere Funktionen erweitert.

Anzeige

Die neue Version stammt vom Entwickler Kees Cook und trägt den Namen Seccomp Mode 2. Canonicals Will Drewr hat sie und den 64-Bit-Linux-Kernel von Ubuntu 12.04 eingepflegt.

Seccomp Mode 2

Als Referenzanwendung hatte Google-Entwickler Chris Evans den FTP-Server Vsftp angepasst. Zusammen mit Seccomp Mode 2 soll Vsftp dabei nur ausgewählte Funktionen des Kernel-APIs nutzen können. Diese Filter können für jede Applikation angepasst und gesetzt werden. Anwendungen können den Filter selbst setzen. Das hat mehrere Vorteile, schreibt Evans. Denn so kann Vsftp auch mit eingeschränkten Benutzerrechten gestartet werden und dennoch in einer sicheren Sandbox laufen. Künftige Versionen von Chrome und Chromium könnten auf den Setuid-Helper verzichten.

Evans vergleicht den Funktionsumfang von Seccomp mit der Ptrace-basierten Sandbox. Allerdings sei eine mit Seccomp implementierte Sandbox schneller und robuster als eine mit Ptrace.

Seccomp-Sandbox von 2009

Die erste Version von Seccomp befindet sich bereits seit etlichen Jahren im Linux-Kernel, wird dort aber bislang kaum genutzt. Eine in einer Seccomp-Sandbox eingesperrte Anwendung darf nur lesen und schreiben sowie sich beenden. Sobald sie andere Systemfunktionen nutzen will, wird sie vom Linux-Kernel terminiert.

Damit ist das Flash-Plugin zumindest unter Ubuntu 12.04 in der 64-Bit-Version mit Chrome 20 in gleich zwei Sandboxes eingesperrt. Das könnte Angreifer daran hindern, sich lokal erweiterte Benutzerrechte zu verschaffen, weil sie daran gehindert würden, Syscalls zu nutzen oder Sockets zu verwenden, um Module zu laden, schreibt Evans.

Google hat die Pflege des Flash-Plugins für Linux übernommen. Dort läuft es bislang in dem Pepper genannten PPAPI, das den Flash Player ebenfalls in eine Sandbox einsperrt. Adobe hat die Entwicklung des Flash Players für Linux bereits eingestellt.


eye home zur Startseite
Slark 05. Jul 2012

Die waeren? Bitte komm mir nicht mit Lightspark, gnash oder swfdec. Jedes mal wenn ich...

Slark 05. Jul 2012

Schon gut, troll dich mal zum Freitag

Slark 05. Jul 2012

Ich bin ja eher fuer eine standesgemaesse Hexenverbrennung



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hannover
  2. K+S Aktiengesellschaft, Kassel
  3. CG CAR-GARANTIE VERSICHERUNGS-AG, Freiburg im Breisgau
  4. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, Dresden


Anzeige
Top-Angebote
  1. (alle Angebote versandkostenfrei, u. a. GTA V PS4/XBO 27,00€ und Fast & Furious 1-7 Blu-ray 24...
  2. 74,50€

Folgen Sie uns
       


  1. Alphabet

    Google-Chef verdient 200 Millionen US-Dollar

  2. Analysepapier

    Facebook berichtet offiziell von staatlicher Desinformation

  3. Apple

    Qualcomm reduziert Prognose wegen zurückgehaltener Zahlungen

  4. Underground Actually Free

    Amazon beendet Programm mit komplett kostenlosen Apps

  5. Onlinelexikon

    Türkische Behörden sperren Zugang zu Wikipedia

  6. Straßenverkehr

    Elon Musk baut U-Bahn für Autos

  7. Die Woche im Video

    Mr. Robot und Ms MINT

  8. Spülbohrverfahren

    Deutsche Telekom "spült" ihre Glasfaserkabel in die Erde

  9. Privacy Phone

    John McAfee stellt fragwürdiges Smartphone vor

  10. Hacon

    Siemens übernimmt Software-Anbieter aus Hannover



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mario Kart 8 Deluxe im Test: Ehrenrunde mit Ballon-Knaller, HD Rumble und Super-Turbo
Mario Kart 8 Deluxe im Test
Ehrenrunde mit Ballon-Knaller, HD Rumble und Super-Turbo
  1. Hybridkonsole Nintendo verkauft im ersten Monat 2,74 Millionen Switch
  2. Nintendo Switch Verkaufszahlen in den USA nahe der Millionengrenze
  3. Nintendo Von Mario-Minecraft bis zu gelben dicken Joy-Cons

Bonaverde: Von einem, den das Kaffeerösten das Fürchten lehrte
Bonaverde
Von einem, den das Kaffeerösten das Fürchten lehrte
  1. Google Alphabet macht weit über 5 Milliarden Dollar Gewinn
  2. Insolvenz Weniger Mitarbeiter und teure Supportverträge bei Protonet
  3. Jungunternehmer Über 3.000 deutsche Startups gingen 2016 pleite

Noonee: Exoskelett ermöglicht Sitzen ohne Stuhl
Noonee
Exoskelett ermöglicht Sitzen ohne Stuhl

  1. Re: Top stabile Server Distro

    Teebecher | 12:47

  2. Re: NextCloud

    User01 | 12:45

  3. Re: was hat google in letzter zeit weiter erreicht?

    sp1derclaw | 12:41

  4. Wer es genutzt hat, weiß warum es eingestellt wird.

    foobar76 | 12:36

  5. Re: gestern vdsl50 erstmals getestet

    bombinho | 12:36


  1. 12:21

  2. 15:07

  3. 14:32

  4. 13:35

  5. 12:56

  6. 12:15

  7. 09:01

  8. 08:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel