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Ein Udev-Fork von Gentoo verursacht Spott unter Entwicklern.
Ein Udev-Fork von Gentoo verursacht Spott unter Entwicklern. (Bild: Gentoo)

Linux: Udev-Fork löst Spott aus

Ein Udev-Fork von Gentoo verursacht Spott unter Entwicklern.
Ein Udev-Fork von Gentoo verursacht Spott unter Entwicklern. (Bild: Gentoo)

Einige Gentoo-Entwickler arbeiten an einem Udev-Fork. Darauf folgen hauptsächlich spöttische Kommentare und wenig hilfreiche Diskussionen.

Ein kleines Team von Gentoo-Entwicklern arbeitet an einem Fork des Device-Managers Udev. Ursprünglich als Udev-ng gestartet, heißt das Projekt nun Eudev. Damit soll der Start eines Rechners auch dann problemlos erfolgen können, wenn das /usr-Verzeichnis noch nicht eingehangen ist.

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Die Entwickler von Udev, das offiziell Teil von Systemd ist, halten eine derartige Funktionsweise jedoch für kaputt und unterstützen sie deshalb nicht. Darüber hinaus bezieht sich das Gentoo-Team aber auch auf Kritik von Linus Torvalds. Dieser zeigte sich unzufrieden mit der Softwarepflege von Udev durch den Hauptentwickler Kay Sievers.

"Wochenende voller Unterhaltung"

Der Udev-Initiator Greg Kroah-Hartmann kommentierte süffisant auf Google+ die Entscheidung des Gentoo-Teams. Er freue sich auf ein Wochenende voll guter Unterhaltung. Außerdem sei es traurig zu sehen, wenn "Personen Code löschen, den sie nicht verstehen." Seine Kritik führt Kroah-Hartmann auch auf einer Gentoo-Mailingliste weiter. Unter anderem, so behauptet Kroah-Harman, widersprächen die gemachten Veränderungen an Copyright-Einträgen geltendem Recht.

Er habe nichts gegen einen Udev-Fork und sei auch bereit, Fragen zu beantworten, schreibt Sievers, aber Eudev sei einfach nur "ein schlechter Scherz". So haben die Entwickler die Abhängigkeit zu Kmod entfernt, das benutzt wird, um Module zu laden.

Es sei schließlich klar, dass Kmod kaputt sei, begründet das Gentoo-Team diese Änderungen. Sievers merkt aber an, dadurch würden zusätzlich etwa 100 bis 150 Programmaufrufe von Modprobe pro Systemstart benötigt.

Einer der Eudev-Entwickler, Luca Barbato, beschwert sich in Kommentaren auf Google+ über die wenig hilfreichen Kommentare. Zudem stellt Barbato auch klar, dass die Gentoo-Entwickler nach einer Lösung für diejenigen Udev-Nutzer suchen, die Version 171 nutzen müssen, da neuere nicht wie gewünscht funktionieren.


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486dx4-160 21. Nov 2012

Ich weiß du meinst Linux auf dem Desktop. Dessen fehlende Verbreitung liegt garantiert...

a user 20. Nov 2012

+10 leider lassen sich die meisten (weil sie keine ahnung haben wovon sie da reden) von...

Kaiser Ming 20. Nov 2012

wollte ich auch grad schreiben dazu kommt besser etwas schlechteren Code den man auch...



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