Abo
  • Services:
Anzeige
Mit Linux Tycoon lässt sich die Erstellung einer Linux-Distribution simulieren.
Mit Linux Tycoon lässt sich die Erstellung einer Linux-Distribution simulieren. (Bild: Bryan Lunduke)

Linux Tycoon: Distro-Simulator im Retrolook

Mit Linux Tycoon lässt sich die Erstellung einer Linux-Distribution simulieren.
Mit Linux Tycoon lässt sich die Erstellung einer Linux-Distribution simulieren. (Bild: Bryan Lunduke)

In der Realität kostet die Erstellung einer Linux-Distribution nichts, macht aber viel Arbeit - bei Linux Tycoon von Bryan Lunduke ist es umgekehrt.

Mit dem Spiel Linux Tycoon lässt sich erahnen, welche Arbeit hinter der Erstellung einer Linux-Distribution steckt. Der Simulator im teils pixeligen Retrolook der Spiele aus den 1990er Jahren führt den Anwender durch alle Schritte bis zu einer fertigen Distribution, von der Auswahl der Pakete über das Entfernen von Fehlern bis hin zur Veröffentlichung in einer Rangliste. Noch ist das Spiel in der Betaphase, kostet aber - kein Scherz - 4 US-Dollar.

Anzeige
  • Linux Tycoon
  • Linux Tycoon
Linux Tycoon

Der Spieler muss allerdings nicht selbst Bugs beheben. Dazu muss er Communitymitglieder und bezahlte Entwickler engagieren, die er in dem Spiel verwalten muss. Zusätzlich muss auf die Größe der Distribution geachtet werden. In der Rangliste muss der Spieler seine Distribution gegen andere antreten lassen, dabei können beispielsweise Bugs Benutzer verärgern.

Der Entwickler des Spiels ist kein Unbekannter: Bryan Lunduke hat sich bereits mehrfach mit seinen Vorträgen namens "Why Linux Sucks", die er seit drei Jahren auf dem Linuxfest Northwest hält, einen Ruf als Linux-Kritiker erarbeitet. Allerdings ist er auch Linux-Fan, wenn auch mit einer gehörigen Portion Ironie. Einer seiner wesentlichen Kritikpunkte: Weil Open-Source-Projekte kein Geld einnehmen, bleibt die Software oftmals in der Entwicklung stecken. Vor allem im Spielebereich seien die meisten quelloffenen Projekte qualitativ nur mäßig oder schlecht.

Kein Aprilscherz

Über sein Spiel schreibt er: "Es vereint all die vergnüglichen Teile der Distributionsentwicklung ohne die ganze Arbeit." Die Veröffentlichung von Linux Tycoon hat Lunduke vom 30. März auf den 2. April 2012 verschoben, offensichtlich um zu vermeiden, dass sein Spiel als Aprilscherz verstanden wird. Die kostenpflichtige Betaphase will er nutzen, um Feedback von Anwendern zu sammeln. In der finalen Version soll Linux Tycoon dann 5 US-Dollar kosten, weil er ein gieriger Mann sei. Einen Veröffentlichungstermin gibt es dafür nicht.

Linux Tycoon gibt es für Linux und Mac OS X. Später soll es auch eine Version für Windows geben. Das Spiel ist DRM-frei, betont Lunduke, es wird aber nicht unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht.


eye home zur Startseite
tomate.salat.inc 08. Apr 2012

Immer diese HTML5-Trolle ;-). HTML5 ist nunmal nicht die Eierlegende Wollmilchsau. Wieso...

tomate.salat.inc 08. Apr 2012

Kein Spiel auf meinem Android habe ich so lange gespielt wie dieses. Das ist allemal...

Dorsai! 04. Apr 2012

Ja, ein Hoch auf den b-man. Seine "linux sucks" waren immer gute und objektive Kritik...

noneofthem 03. Apr 2012

Linux ist für Anwender kostenlos. Das und nicht mehr als das meinte Golem...

c3rl 03. Apr 2012

Ich ebenso. Wobei ich es im Groben weiß. Aber den Tycoon hätte ich trotzdem mal kurz...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. KWS Services Deutschland GmbH, Einbeck
  2. IT-Dienstleistungszentrum Berlin, Berlin
  3. ANSYS Germany GmbH, Hannover
  4. Robert Bosch GmbH, Leonberg


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 1,49€
  2. 9,99€
  3. 19,99€ - Release 19.10.

Folgen Sie uns
       


  1. Fifa 18 im Test

    Kick mit mehr Taktik und mehr Story

  2. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  3. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV

  4. Bundesgerichtshof

    Keine Urheberrechtsverletzung durch Google-Bildersuche

  5. FedEX

    TNT verliert durch NotPetya 300 Millionen US-Dollar

  6. Arbeit aufgenommen

    Deutsches Internet-Institut nach Weizenbaum benannt

  7. Archer CR700v

    Kabelrouter von TP-Link doch nicht komplett abgesagt

  8. QC35 II

    Bose bringt Kopfhörer mit eingebautem Google Assistant

  9. Nach "Judenhasser"-Eklat

    Facebook erlaubt wieder gezielte Werbung an Berufsgruppen

  10. Tuxedo

    Linux-Notebook läuft bis zu 20 Stunden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

  1. Re: Nicht mal auf Macs..

    mfreier | 00:58

  2. Geht's nur mir so oder is dieses mal das Klima...

    ManMashine | 00:45

  3. Und 12% wollen einen unbezahlbaren?

    arthurdont | 00:43

  4. Re: Speedtest Geschummel - Nicht repräsentativ

    ML82 | 00:37

  5. Re: Bandbreite allein ist ein schlechter...

    ML82 | 00:30


  1. 18:13

  2. 17:49

  3. 17:39

  4. 17:16

  5. 17:11

  6. 16:49

  7. 16:17

  8. 16:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel