• IT-Karriere:
  • Services:

Linux-Treiber: AMD verrät Details zu den beiden Polaris-Grafikchips

Der erste Linux-Grafiktreiber für die Polaris-Generation zeigt, dass die Chips ein 128- und ein 256-Bit-Interface und GDDR5(X)-Videospeicher nutzen. Über die Shader-Anzahl verrät der AMDGPU aber nichts.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Grafikarchitektur für 2016 heißt Polaris
Die Grafikarchitektur für 2016 heißt Polaris (Bild: AMD)

AMD hat den Quellcode des Grafiktreibers für die Polaris genannte Architektur veröffentlicht, auf der zwei kommende GPUs basieren. Der AMDGPU-Grafiktreiber umfasst Kernel-Patches für die Shader-Einheiten, den Unified Video Decoder (UVD), die Video Codec Engine (VCE), das Power-Management und die Display-Ansteuerung. Obendrein verrät er ein paar Details zum Aufbau der Chips, konkret die Anzahl der Kanäle des Speicherinterfaces.

Stellenmarkt
  1. Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ), Konstanz
  2. Stadtreinigung Hamburg Anstalt des öffentlichen Rechts, Hamburg

Die hat ein Nutzer im Semi-Accurate-Forum entdeckt und aufgeschlüsselt. AMD hat zwei GPUs mit Polaris-Technik angekündigt: Der kleinere Chip heißt Polaris 11 alias Baffin, das größere Modell nennt sich Polaris 10 und wird intern als Ellesmere bezeichnet. Beide Codenamen basieren auf Inseln im kanadisch-arktischen Archipel, den Arctic Islands - das war bis vor einigen Monaten der interne Codename für die Grafikkartenfamilie. Im Januar 2016 kündigte AMD an, dass sie mittlerweile in Polaris umbenannt worden sei.

GDDR5(X) mit 128 Bit und 256 Bit für Polaris

Bei Baffin (Polaris 11) sollen vier 32-Bit-Speicherkanäle verbaut werden, was in einem 128-Bit-Interface resultiert und für einen Chip der unteren Leistungsklasse typisch wäre. Mit aktuellem GDDR5(X)-Videospeicher mit 8 GBit pro Baustein dürfte Baffin mit bis zu 4 GByte ausgestattet sein. Da AMD bei Ellesmere (Polaris 10) offenbar auf acht Kanäle und somit 256 Bit setzt, sind hier bis zu 8 GByte Videospeicher anzunehmen. Für eine Low-End- und eine Midrange-Grafikkarte im Jahr 2016 erscheint uns das wahrscheinlich.

Unklar bleibt, ob GDDR5 oder GDDR5X verwendet wird - der Eintrag 8.1 statt 8.0 beim GMC (Graphics Memory Controller) sagt wenig aus. AMD dürfte gewöhnlichen GDDR5-Videospeicher mit 6 bis 8 GBit pro Sekunde verwenden, den L2-Cache vergrößern und die verlustfreie Farbkompression für eine effektiv höhere Transfer-Rate verbessern. Das wären dann 96 bis 128 GByte pro Sekunde und 192 bis 256 GByte pro Sekunde. Das entspricht in etwa einer Geforce GTX 960 sowie einer Geforce GTX 980 und könnte somit als grober Anhaltspunkt dienen, was Baffin und Ellesmere eventuell leisten.

  • Roadmap mit Polaris, Vega und Navi (Bild: AMD)
Roadmap mit Polaris, Vega und Navi (Bild: AMD)

Alternativ könnte AMD auch GDDR5X mit Taktraten von 3 GHz und einer Spannung von 1,35 statt 1,5 Volt eine Datenrate von 12 GBit pro Sekunde erreichen. Das wären bei einem 128-Bit-Interface rechnerisch 192 GByte pro Sekunde und bei einem doppelt so breiten 256-Bit-Interface wären es ergo 384 GByte pro Sekunde. Allerdings soll die GDDR5X-Serienfertigung erst im Sommer 2016 starten, was gegen diesen Videospeicher spricht.

Da AMD beide Polaris-Chips als Vollausbau und als beschnittene GPUs verbauen kann, wäre das Portfolio mit vier oder mehr Varianten weitestgehend abgedeckt. Die neuen Vega-Spitzenmodelle, die Fiji XT alias Fury X beerben sollen, erscheinen erst 2017 und nutzen High Bandwidth Memory.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 23,99€
  2. (u. a. Struggling für 8,99€, Jurassic World Evolution für 11,25€, Jurassic World Evolution...
  3. 12,49€

plutoniumsulfat 28. Mär 2016

Da überschätzt du deine Festplatten glaube ich ;) Dir brauchen doch nicht viel. Wofür zu...

Eheran 27. Mär 2016

Praktisch kann man es nicht, wenn es "nur" zu teuer ist. Wie auch in der Klammer steht ;)

Anonymer Nutzer 26. Mär 2016

Überschrift: "AMD verrät Details" Artikel: "Über die Shader-Anzahl verrät der AMDGPU...


Folgen Sie uns
       


Android Smartphone als Webcam nutzen - Tutorial

Wir erklären in einem kurzen Video, wie sich das Smartphone für Videokonferenzen unter Windows nutzen lässt.

Android Smartphone als Webcam nutzen - Tutorial Video aufrufen
Ausprobiert: Meine erste Strafgebühr bei Free Now
Ausprobiert
Meine erste Strafgebühr bei Free Now

Storniert habe ich bei Free Now noch nie. Doch diesmal wurde meine Geduld hart auf die Probe gestellt.
Ein Praxistest von Achim Sawall

  1. Gesetzentwurf Weitergabepflicht für Mobilitätsdaten geplant
  2. Personenbeförderung Taxibranche und Uber kritisieren Reformpläne

iPad Air 2020 im Test: Apples gute Alternative zum iPad Pro
iPad Air 2020 im Test
Apples gute Alternative zum iPad Pro

Das neue iPad Air sieht aus wie ein iPad Pro, unterstützt dasselbe Zubehör, kommt mit einem guten Display und reichlich Rechenleistung. Damit ist es eine ideale Alternative für Apples teuerstes Tablet, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Tablet Apple stellt neues iPad und iPad Air vor

Philips-Leuchten-Konfigurator im Test: Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker
Philips-Leuchten-Konfigurator im Test
Die schicke Leuchte aus dem 3D-Drucker

Signify bietet mit Philips My Creation die Möglichkeit, eigene Leuchten zu kreieren. Diese werden im 3D-Drucker gefertigt - und sind von überraschend guter Qualität. Golem.de hat eine güldene Leuchte entworfen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smarte Leuchten mit Kurzschluss Netzteil-Rückruf bei Philips Hue Outdoor
  2. Signify Neue Lampen, Leuchten und Lightstrips von Philips Hue
  3. Signify Neue Philips-Hue-Produkte vorgestellt

    •  /