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Linux: Systemd lädt Container-Abbilder aus dem Netz

Mit Version 219 von Systemd können Container-Abbilder heruntergeladen und in das System integriert werden. Darüber hinaus ist die Btrfs-Unterstützung ausgebaut worden und die Kombination Strg+Alt+Entf bekommt einen neuen Verwendungszweck.

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Systemd vereinfacht den Umgang mit Container-Abbildern.
Systemd vereinfacht den Umgang mit Container-Abbildern. (Bild: Ben Tubby/CC-BY 2.0)

Systemd 219 ist mit dem neuen kleinen Daemon Systemd-Importd erschienen. Dieser kann dazu verwendet werden, Container-Abbilder in den Dateiformaten Tar, Raw, Qcow2 oder auch Dkr herunterzuladen. Diese stehen dann im Verzeichnis /var/lib/machines bereit und können mit Nspawn direkt gestartet werden. Darüber hinaus kann der Daemon die Integrität der Downloads per GPG verifizieren.

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Das Werkzeug kann ebenso komprimierte Archive entpacken. Anwender können diese Funktion über verschiedene Pull-Anweisungen für Machinectl benutzen. Mit dieser Technik sollen die Cloud-Abbilder von Ubuntu oder Fedora einfach heruntergeladen und unverändert als Container gestartet werden können. Zudem können mit Machinectl Dateien zwischen Container und Host kopiert werden und Host-Verzeichnisse im Container-System bereitgestellt werden. Ebenso können Abbilder geklont sowie die vorhandenen Abbilder samt Metadaten angezeigt werden. Für einige dieser Funktionen wird das Dateisystem Btrfs benötigt.

Btrfs wird mehr genutzt

Eingesetzt werden die Möglichkeiten des Dateisystems, das als nächster Linux-Standard gilt, aber auch von weiteren Systemd-Werkzeugen. So wird etwa statt einer byteweisen Kopie von Dateien zunächst versucht, ein Reflink zu erstellen, was mit Btrfs möglich ist. Mit Nspawn können außerdem Container mit einem Btrfs-Schnappschuss eines Wurzelverzeichnisses gestartet werden, was eine Wiederverwendung der Dateien des Hosts erlaubt, ohne diese tatsächlich zu verändern.

Das Entwicklerteam hat auch der wohl vor allem aus Windows bekannten Tastenkombination Strg+Alt+Entf eine neue Funktion zugewiesen. Betätigen Nutzer diese sieben Mal innerhalb von zwei Sekunden, wird der Rechner unmittelbar neu gestartet. Das soll helfen, wenn der Vorgang zum Herunterfahren hängengeblieben ist. Bei dem Neustart werden die Dateisysteme ausgehängt, so dass eine Überprüfung dieser beim neuen Start nicht notwendig wird.

Weitere Änderungen finden sich in der ausführlichen Ankündigung. Der Quellcode steht zum Download bereit. Für die derzeit in Entwicklung befindlichen Versionen von Fedora ist Systemd 219 noch nicht verfügbar, dies sollte aber demnächst geschehen.



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spiderbit 19. Feb 2015

Das schoene ist das es Distributionsunabhaengig ist, also soweit eben die distries schon...

nille02 18. Feb 2015

So, ich habe das nun mal über die fstab konfiguriert und es funktioniert etwa gleich gut...

SelfEsteem 17. Feb 2015

Naja, das Ding ist, soweit ich das verstanden habe, mit den Docker-Containern...

lum 17. Feb 2015

Problem ist eher dass die letztlichen Endnutzer von einem beliebtem Server-OS...

Tinnitus 17. Feb 2015

Mir recht, alles ist besser als Pacemaker. Aber der nächste Milestone bei sytemd wird...


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