Linux: SUSE veröffentlicht ein neues Enterprise-Linux

Mit SUSE Linux Enterprise 15 Service Pack 2 (SLE 15 SP2) ändert sich neben einer neuen Kernelversion einiges an mitgebrachten Features und standardmäßig verwendeten Programmen. Der SUSE Manager 4.1 bringt Verbesserungen, die laut der Nürnberger Firma insbesondere Erleichterungen bei den Herausforderungen für IT-Abteilungen "in diesen unsicheren und beispiellosen Zeiten" bringen sollen.
Die neue Version SLE 15 SP2 ist für die Architekturen x86-64, Arm, IBM POWER, IBM Z und LinuxONE erhältlich, sie basiert auf dem Linux 5.3 Kernel. Durch dieses Kernelversionsupgrade werden Features wie utilization clamping support im Scheduler und energieeffizientes Warten für Programme aus dem User-Space verfügbar.
Neue Funktionen gibt es auch, so wird nun eine Migration von open SUSE Leap zu SUSE Linux Enterprise Server (SLES) unterstützt, so dass es nun möglich ist, mit der freien Version zu evaluieren und nach einer positiven Entscheidung das Upgrade auf SLES durchzuführen. Neben Python 2 wird nun auch Python 3 mitgeliefert, OpenLDAP als Directory Service wird durch 389 Directory Server ersetzt, durch das neue Zypper bekommt man eine erweiterte Paketsuche und das Repository Management Tool (RMT) löst das Subscription Management Tool (SMT) ab. Zudem habe man das SLE Live Patching verbessert, so dass nun laut SUSE bis zu 12 Monate längere Uptimes erwartet werden können. Für IBM Z und LinuxONE ist das SLE Live Patching erstmals verfügbar.
Vom Betriebssystem abgesehen gibt es auch aktualisierte public cloud images für Alibaba, AWS, Google, IBM, Microsoft Azure und Oracle, FIPS 140-2(öffnet im neuen Fenster) Sicherheitssupport, eine bessere DevOps-Unterstützung für Automatisierungen, Project Builds und vieles mehr.
Der SUSE Manager 4.1 bringt eine verbesserte Übersicht und Kontrolle über heterogene IT-Landschaften und kann auch Red Hat Enterprise Linux 8, CentOS 6 bis 8, Oracle Enterprise Linux und Ubuntu20.04 LTS als Zielsysteme verwalten, geht mit Clustern um und arbeitet mit virtuellen Maschinen besser zusammen.



