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Linux-Smartphones: Purism erreicht Konvergenz von Laptop- und Smartphone-UI

Der auf Laptops und Smartphones mit vorinstalliertem Linux spezialisierte Hersteller Purism kündigt an, dass die Nutzeroberflächen seiner Systeme nun vollständig konvergent sind. Das haben zuvor andere Hersteller nicht geschafft.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Oberfläche der Geräte von Purism ist nun konvergent.
Die Oberfläche der Geräte von Purism ist nun konvergent. (Bild: Purism/CC-BY-SA 4.0)

Während Hersteller wie Google mit Android und ChromeOS oder Apple mit MacOS und iOS zwei verschieden Betriebssysteme für Desktop- und Smartphone-Einsatz haben, hat der auf Linux-Geräte spezialisierte Hersteller Purism dafür nur ein System: PureOS. Das sei nun vollständig konvergent, teilt der Hersteller in seinem Blog mit. Das heißt, dieselbe Anwendung oder dasselbe System läuft sowohl auf den Librem-Laptops als auch auf dem Smartphone Librem 5 ohne weitere Einschränkungen. Die Oberfläche passt sich an die unterschiedlichen Formfaktoren an.

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Das Konzept und auch der Versuch der Umsetzung eines solchen konvergenten Systems ist nicht neu. Besonders bekannt dürfte etwa der Versuch von Ubuntu-Sponsor Canonical sein, der für sein Smartphone-Projekt mit Unity 8 eine völlig neue Oberfläche gestaltet hat, die langfristig auch auf dem Desktop eingesetzt werden sollte. Das Unity-Projekt ist vom Hersteller aber wegen Misserfolges eingestellt worden. Auf dem Desktop nutzt das Ubuntu-Projekt mittlerweile sogar wieder die Gnome-Oberfläche mit einigen Anpassungen, nachdem auch die Entwicklung an dem eigenen Unity-Desktop eingestellt worden ist.

Laut der Ankündigung von Purism ist die Konvergenz vor allem für die Nutzer praktisch, da es die Verwendung bekannter Apps mit denselben persönlichen Daten ohne große Unterschiede ermöglicht. Für Entwickler sei die Konvergenz aber auch vorteilhaft, da ein Programm nur einmal geschrieben werden muss, dann aber auf unterschiedlichen Systemen läuft. Für den Hersteller Purism ist die Konvergenz ein besonders wichtiger Meilenstein, da sie bereits bei der Gründung als Ziel ausgegeben worden ist.

Als Grundlage für die nun erreichte Konvergenz verweist die Ankündigung auf die Wahl von Linux, das das Problem eines universellen Systems auf vielen unterschiedlichen CPU-Architekturen bereits gelöst habe. Für die Nutzeroberflächen selbst setzt Purism auf die Zusammenarbeit mit der Community und vor allem auf die Eigenentwicklung Libhandy, die als Bibliothek für GTK+ und Gnome erstellt worden ist und das zur Konvergenz notwendige adaptive Design der Anwendungen ermöglicht.

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teleborian 11. Mär 2019

Eigentlich geht es ja nicht darum dasselbe machen zu wollen. Es geht darum, dass man im...

hG0815 10. Mär 2019

Das liegt v.a. an der größeren Produktivität die man damit im Vgl. zu einem iPad...

Seitan-Sushi-Fan 09. Mär 2019

Hallo Golem. Wie wäre es, wenn Ihr diese steile These mal z.B. mit Samsung besprecht, wo...

Seitan-Sushi-Fan 09. Mär 2019

Seit Jahren kein Problem, wenn man QtQuick anstelle der traditionellen QtWidgets nutzt...

hG0815 09. Mär 2019

Du vergisst, dass Microsoft u.a. das komplizierteste Problem von allen hat: die komplexe...


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