• IT-Karriere:
  • Services:

Linux-Rechner: System 76 will eigene Laptops bauen

Der auf Rechner mit vorinstallierten Linux-Systemen spezialisierte Hersteller System 76 will künftig auch eigene Laptops bauen, statt Barebones weiterzuverkaufen. Das Unternehmen baut bereits eigene Desktop-PCs.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Laptops von System 76 könnten künftig aus eigener Produktion kommen.
Die Laptops von System 76 könnten künftig aus eigener Produktion kommen. (Bild: System 76)

Der Hardware-Hersteller System 76 ist auf Geräte mit vorinstallierten Linux-Systemen spezialisiert und will bereits im kommenden Jahr damit beginnen, auch eigene Laptops zu bauen. Das berichtet das Magazin Forbes unter Berufung auf ein Interview mit dem CEO von System 76, Carl Richell. Bei den bisher durch das Unternehmen verkauften Laptops handelt sich um Barebone-Geräte, die von Zulieferern wie Clevo oder Sager stammen und durch System 76 angepasst werden.

Stellenmarkt
  1. IDS GmbH, Ettlingen
  2. über SCHAAF PEEMÖLLER + PARTNER TOP EXECUTIVE CONSULTANTS, Nordrhein-Westfalen

Seit rund einem Jahr arbeitet System 76 bereits an eigenen Desktop-PCs mit dem Namen Thelio, deren Design als Open Hardware unter einer freien Lizenz veröffentlicht wird. Das Gehäuse wird dabei durch das Unternehmen selbst entworfen. Die Komponenten werden an einem Standort in Denver im US-Bundesstaat Colorado zusammengesetzt und gefertigt. Die Gehäuse entstehen vor Ort in einer kleinen Fabrik. Weitere Teile wie das Motherboard, Speicher, CPU und andere Komponenten werden jedoch von dem Team importiert.

Ein ähnliches Vorgehen plant der Hersteller nun also offenbar auch für Laptops. Welchen Umfang das Projekt haben wird, also ob etwa auch weitere Bestandteile außer dem Gehäuse selbst erstellt und gefertigt werden sollen, ist derzeit noch nicht klar. Dem Bericht zufolge will sich das Team zuerst aber um das Look and Feel und damit eben um das Gehäuse kümmern.

Einen Zeitpunkt für den möglichen Verkaufsstart der selbst designten Laptops kann der Hersteller noch nicht nennen. System-76-Chef Richell schätzt aber, dass eine Vorlaufzeit von etwa zwei bis drei Jahren nötig sein wird, bevor die Geräte tatsächlich verfügbar sein werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. (-80%) 9,99€
  3. 11,99€

M.P. 23. Nov 2019 / Themenstart

Naja, jede Technik zur Vermeidung von Reflexionen hat ihre Nachteile. Bei Brillengläsern...

gaciju 21. Nov 2019 / Themenstart

Brauchbare Laptops gibt es nie genug am Markt. Mit den Desktops haben sie auch schon ein...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Datenbasierte Archäologie im DAI

Idai World ist ein System, um archäologische Daten aufzubereiten und online zugänglich zu machen. Benjamin Ducke vom Deutschen Archäologischen Institut stellt es vor.

Datenbasierte Archäologie im DAI Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Elektroschrott: Kauft keine kleinen Konsolen!
Elektroschrott
Kauft keine kleinen Konsolen!

Ich bin ein Fan von Retro. Und ein Fan von Games. Und ich habe den kleinen Plastikschachteln mit ihrer schlechten Umweltbilanz wirklich eine Chance gegeben. Aber es hilft alles nichts.
Ein IMHO von Martin Wolf

  1. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus
  2. Gaming Konsolenkrieg statt Spielestreaming

Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


      •  /