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Linux-Rechner: System 76 will eigene Laptops bauen

Der auf Rechner mit vorinstallierten Linux -Systemen spezialisierte Hersteller System 76 will künftig auch eigene Laptops bauen, statt Barebones weiterzuverkaufen. Das Unternehmen baut bereits eigene Desktop-PCs.
/ Sebastian Grüner
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Die Laptops von System 76 könnten künftig aus eigener Produktion kommen. (Bild: System 76)
Die Laptops von System 76 könnten künftig aus eigener Produktion kommen. Bild: System 76

Der Hardware-Hersteller System 76 ist auf Geräte mit vorinstallierten Linux-Systemen spezialisiert und will bereits im kommenden Jahr damit beginnen, auch eigene Laptops zu bauen. Das berichtet das Magazin Forbes(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf ein Interview mit dem CEO von System 76, Carl Richell. Bei den bisher durch das Unternehmen verkauften Laptops handelt sich um Barebone-Geräte, die von Zulieferern wie Clevo oder Sager stammen und durch System 76 angepasst werden.

Seit rund einem Jahr arbeitet System 76 bereits an eigenen Desktop-PCs mit dem Namen Thelio, deren Design als Open Hardware unter einer freien Lizenz veröffentlicht wird. Das Gehäuse wird dabei durch das Unternehmen selbst entworfen. Die Komponenten werden an einem Standort in Denver im US-Bundesstaat Colorado zusammengesetzt und gefertigt. Die Gehäuse entstehen vor Ort in einer kleinen Fabrik. Weitere Teile wie das Motherboard, Speicher, CPU und andere Komponenten werden jedoch von dem Team importiert.

Ein ähnliches Vorgehen plant der Hersteller nun also offenbar auch für Laptops. Welchen Umfang das Projekt haben wird, also ob etwa auch weitere Bestandteile außer dem Gehäuse selbst erstellt und gefertigt werden sollen, ist derzeit noch nicht klar. Dem Bericht zufolge will sich das Team zuerst aber um das Look and Feel und damit eben um das Gehäuse kümmern.

Einen Zeitpunkt für den möglichen Verkaufsstart der selbst designten Laptops kann der Hersteller noch nicht nennen. System-76-Chef Richell schätzt aber, dass eine Vorlaufzeit von etwa zwei bis drei Jahren nötig sein wird, bevor die Geräte tatsächlich verfügbar sein werden.


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