Linux: Opensuse gesellt sich zu ARM-Distributionen
Nur knapp ein dreiviertel Jahr haben die Entwickler von Opensuse benötigt, um die Distribution auf die ARM-Architektur zu portieren(öffnet im neuen Fenster) . Ähnliche Bemühungen verfolgen auch Ubuntu oder Fedora. Der Schwerpunkt von Opensuse liegt zunächst auf ARM-v7-Chipsätzen, die unter anderem in dem SoC Cortex-A9 zum Einsatz kommen.
Darauf basiert auch der Dual-Core Omap 4 von Texas Instruments, der im Pandaboard verbaut ist. Deshalb ist das Pandaboard auch eines der offiziell unterstützten Boards von Opensuse(öffnet im neuen Fenster) . Darüber hinaus läuft die Version auch auf vier von der Community unterstützten Plattformen wie dem Server-SoC Calxeda Highbank oder dem Kleinstrechner Cubox.
Inoffiziell funktioniert Opensuse auch auf ARM-basierten Laptops wie Toshibas AC 100, das auch Ubuntu unterstützt(öffnet im neuen Fenster) , sowie auf dem aktuellen Chromebook . Der Entwickler Andre Wafaa schreibt in seinem Google+-Account(öffnet im neuen Fenster) , dass die Oberfläche Xfce auf dem Chromebook nahezu problemlos nutzbar sei.
Zudem arbeitet das Opensuse-Team zusammen mit Wafaa daran, ein einfach zu installierendes Image für das Chromebook zu erstellen. Denn derzeit ist es noch mit einigem Aufwand verbunden, eine Linux-Distribution auf dem Chromebook zum Laufen zu bringen, was unter anderem an der ausführlichen Anleitung für Ubuntu(öffnet im neuen Fenster) deutlich wird.
Eine Vielzahl der Standardpakete von Opensuse steht auch im ARM-Port bereit. Die Abbilder stehen als Just-Enough-Operating-System (Jeos) sowie für das Beagle- und das Pandaboard auch mit Xfce-Oberfläche zum Download(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Details zur Installation bietet das Projekt-Wiki(öffnet im neuen Fenster) .
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