• IT-Karriere:
  • Services:

Linux: Opensuse Factory wird Rolling-Release-Distribution

Aus der immer wieder ins Stocken geratenen Entwicklungsversion Opensuse Factory wird eine getestete und annähernd stabile Rolling-Release-Version. Tumbleweed wird damit mittelfristig abgelöst.

Artikel veröffentlicht am ,
Opensuse Factory wird eine Rolling-Release-Distribution.
Opensuse Factory wird eine Rolling-Release-Distribution. (Bild: Opensuse.org - GFDL 1.2)

Das Rolling-Release-Modell mit ständig aktueller und getesteter Software wird nun auch für Opensuse Factory verwendet, wie das Entwicklerteam mitteilt. Aus der Entwicklungsversion, die oft schwerwiegende Fehler enthalten hatte, soll damit eine "zuverlässige und bleeding-edge Linux-Distribution werden".

Stellenmarkt
  1. OEDIV KG, Bielefeld
  2. CONSILIO GmbH, München, Walldorf, Ratingen

Von diesem Schritt erhoffen sich die Beteiligten vor allem eine kürzere Stabilisierungsphase für Veröffentlichungen der Hauptversionen, was das Erstellen dieser vereinfachen soll. Um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, dürfen neue Pakete nicht direkt in den Factory-Zweig eingepflegt werden. Stattdessen werden neue Pakete in einem Staging- oder Development-Projekt ausgiebig getestet. Dazu wird die Software mit dem Open Build Service gebaut und anschließend automatisch mit Hilfe von OpenQA getestet. Die Software wird anschließend zu Abbildern zusammengefasst, erneut automatisiert, eventuell auch manuell getestet und erst danach in Factory veröffentlicht.

Diese Vorgehensweise soll die Verantwortlichkeiten der verschiedenen Betreuer von Paketen und Tester stärker ausgleichen und deren Aufwand durch die Automatisierung etwas verringern. Ein detaillierter Überblick über den Entwicklungsprozess und die Festlegungen des neuen Factory-Zweiges findet sich im Opensuse-Wiki.

Bisher pflegte der Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman die Tumbleweed-Distribution, die unterschiedliche Repositories zusammenfasste und so eine Art Rolling-Release-Distribution von Opensuse darstellte. Doch bereits vor wenigen Wochen kündigte Kroah-Hartman an, diese nicht mehr aktiv zu verwenden und nur noch sporadisch zu betreuen. Weiter schrieb er, Tumbleweed beenden zu wollen, sobald die neue Factory-Distribution die notwendigen Anforderungen für einen kompletten Ersatz erfülle.

Golem Akademie
  1. Terraform mit AWS
    14./15. September 2021, online
  2. OpenShift Installation & Administration
    14.-16. Juni 2021, online
Weitere IT-Trainings

Zur Installation der neuen Factory-Version können Opensuse-Nutzer ihrer Softwarequellen einfach umstellen und die Pakete aktualisieren, ISO-Abbilder stehen ebenfalls bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)

Anonymer Nutzer 31. Jul 2014

Genau und das von dir erwähnte manchmal soll in Zukunft zu einem garnicht werden.


Folgen Sie uns
       


Samsung QLED 8K Q800T - Test

Samsungs preisgünstiger 8K-Fernseher hat eine tolle Auflösung, schneidet aber insgesamt nicht so gut ab.

Samsung QLED 8K Q800T - Test Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /