• IT-Karriere:
  • Services:

Linux oder Android: Minirechner mit ARM-Chip hat Kantenlänge von 5 cm

Solidrun baut die Cubox-M als möglichst kompaktes System. Es soll mit Android 10, Android 11 und auch Linux-Distributionen laufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Cubox-M ist eine kleine Desktopmaschine.
Die Cubox-M ist eine kleine Desktopmaschine. (Bild: Solidrun)

Der Hersteller Solidrun hat eine neue Version seines winzigen ARM-Computers vorgestellt. Die Cubox-M misst 5 x 5 x 5 Zentimeter und verwendet ein ARM-basiertes SoC. Das Gerät ist gerade groß genug für zwei USB-A-Ports (3.2 Gen1), HDMI 2.0a, einen Micro-SD-Kartenleser und RJ45 für Gigabit Ethernet. Ein Micro-USB-Port ist für Debugging-Funktionen vorgesehen. All das steckt der Hersteller in ein ABS-Kunststoffgehäuse.

Stellenmarkt
  1. Cloudogu GmbH, Braunschweig
  2. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf, Hagen, Köln

Auf der kleinen Platine arbeitet der NCP i.MX 8M Plus mit vier Cortex-A53-Kernen mit maximal 1,8 GHz Taktrate. Außerdem passen darauf 4 GByte verlöteter LPDDR4-RAM und 8 GByte eMMC-Speicher. Letzterer kann per Micro-SD-Karte erweitert werden. Das SoC unterstützt zudem WLAN 802.11 ac (Wi-Fi 5) und kann alternativ kabelgebunden im Netzwerk kommunizieren. Das System ist passiv gekühlt und sollte daher im Betrieb leise sein.

Android oder Linux

Solidrun entwickelt speziell für die eigenen Produkte eine angepasste Version von Android 10. Auch Android 11 ist derzeit in der Entwicklung und soll nachgeliefert werden. Alternativ ist das System zu Linux-Distributionen mit Linux-Kernel 4.9 wie etwa Debian-basierten Builds kompatibel. Über den HDMI-Port sollen allerdings nur 1080p in 60 Hz übertragen werden können, was das System für den Betrieb am TV eher ungeeignet macht. Die Hardware-Codecs H.264 und H.265 werden unterstützt.

Die Cubox-M soll gerade über den B2B-Bereich des Unternehmens vertrieben werden. Der Preis liegt bei mindestens 100 US-Dollar (für 1 GByte RAM). Versionen mit 4 GByte RAM kosten 160 US-Dollar. Die Bestellung ist mittlerweile auch direkt im Onlineshop des Herstellers möglich. Die Energieversorgung kann über ein externes Netzteil erfolgen, das separat erhältlich ist. Allerdings unterstützt das Gerät in der 160-US-Dollar-Version auch Power-over-Ethernet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 25,49€
  2. 8,88€
  3. 17,99€
  4. (u. a. Tom Clancy's Ghost Recon Breakpoint - Ultimate Edition für 26,99€, Far Cry 5 + Far Cry...

DieTatsaechlich... 11. Feb 2021 / Themenstart

Damit man das Netzteil unter den Schreibtisch stellen kann. Logisch eigentlich ... .

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021

Wir haben den Fortschritt in Grünheide dokumentiert.

Die Tesla-Baustelle von oben 2020-2021 Video aufrufen
Mobilfunk: Das Sicherheitsproblem heißt nicht 5G
Mobilfunk
Das Sicherheitsproblem heißt nicht 5G

Mit dem 5G-Standard ist der Sicherheitsforscher Karsten Nohl zufrieden. Die Sicherheitsprobleme im Mobilfunk haben eine andere Ursache.
Ein Interview von Moritz Tremmel

  1. Bundesnetzagentur Immer mehr nicht öffentliche Campusnetze in Deutschland
  2. 5G SA Telekom errichtet ersten 5G-Standalone-Standort
  3. Deutsche Messe Riesiges 5G-Campus-Netz für Hannover von Huawei entsteht

IBM: Von der Lochkarte zum Quantencomputer
IBM
Von der Lochkarte zum Quantencomputer

Weiße Hemden, aber nicht immer eine weiße Weste - wir blicken zurück auf 110 Jahre IBM-Firmengeschichte.
Von Martin Wolf

  1. IBM Deutschland IBM-Beschäftigte wehren sich in Webex gegen Kündigungen
  2. IBM spart "Die meisten Blockchain-Leute bei IBM sind gegangen"
  3. Skills IBM Deutschland plant fast 1.000 Kündigungen

Börse: Was zur Hölle ist ein SPAC?
Börse
Was zur Hölle ist ein SPAC?

SPACs sind die neue Modewelle an der Börse: Firmen, die es eigentlich nicht könnten, gehen unter dem Mantel einer anderen Firma an die Börse. Golem.de hat unter den Mantel geschaut.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Wallstreetbets Trade Republic entschuldigt sich für Probleme mit Gamestop
  2. Tokyo Stock Exchange Hardware-Ausfall legte Tokioter Börse lahm

    •  /