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Linux: Mehr Multi-Touch-Support in Elementary OS 6

Elementary OS 6 aktualisiert das Look & Feel, bringt Multi-Touch auf eine neue Ebene und ändert Kommunikationsinnereien.

Artikel veröffentlicht am , Boris Mayer
Die Linux-Distribution Elementary OS ändert den hauseigenen Desktop Pantheon.
Die Linux-Distribution Elementary OS ändert den hauseigenen Desktop Pantheon. (Bild: Flickr/CC-BY 2.0)

Die Linux-Distribution Elementary OS renoviert für die kommende Version 6 mit dem Codenamen Odin den hauseigenen Desktop Pantheon. Im Vordergrund stehen dabei mehr Multi-Touch, ein überarbeitetes System-Stylesheet mit mehr Kontrast und einem feineren Design, bei dem aber die grundlegende Philosophie unverändert bleibt, sowie ein verbesserter Dark Mode.

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Im Hintergrund gibt es Änderungen am Installationsprozess, der schneller und geradliniger erfolgen und nur die für die Installation nötigsten Daten abfragen soll. Dazu kommt eine neue Tasks App sowie eine renovierte Mail-App. Letztere basiert nun auf dem Evolution Data Server statt der Geary Mail Engine und soll so die Synchronisation mit Kalendern, Tasks und E-Mails verschiedener Provider verbessern. Ob das dann wirklich funktioniert, bleibt abzuwarten. Auch die Grundlage von Elementary OS hat ein Update erfahren. Die Version 6 basiert auf Ubuntu 20.04, es gibt also den Linux Kernel 5.4.x.

Größte Änderungen bleiben aber die Veränderungen an Pantheon. Dem Gnome Settings Daemon stellt Elementary nun einen eigenen Settings Deamon zur Seite, der sich zunächst einmal nur um Dark-Mode-Umschaltung und die Synchronisation von Login- und Sperrbildschirm kümmern soll, zukünftig aber nach und nach weitere Aufgaben übernehmen soll. Eine langsame Migration auf den eigenen Settings Deamon steht da wohl bevor. Zudem verliert der Gnome Settings Deamon auch Aufgaben, die für erleichterte Bedienung bei motorischen oder visuellen Einschränkungen aktiviert werden können, direkt an den Window-Manager; ein Schritt, der den Umstieg von X11 auf Wayland vorbereiten könnte. Gezeichnet wird komplett mit dem Toolkit GTK, das gilt auch für Nachrichtenfenster, auf die sich der Dark Mode dadurch ebenfalls erstrecken kann.

Elementary OS ist eine Linux-Distribution, die nach eigener Aussage auf eine direkte Benutzerfreundlichkeit mit einer sanften Lernkurve zielt und so einen besonders einfachen Einstieg bieten soll. Vollwertige Customization spielt dagegen eine untergeordnete Rolle. Besonders OS-X-Benutzer dürften sich schnell zu Hause fühlen - auch wenn die Elementary-Entwickler bestreiten, dass die Ähnlichkeit zielgerichtet entstanden sei.

Einen Termin für Elementary OS 6 Odin gibt es noch nicht. Preview-Versionen stehen zwar zum Download bereit, um Zugriff darauf zu erhalten, muss man aber ein OEM, ein Backer von AppCenter for Everyone oder ein GitHub-Sponsor mit mindestens zehn Dollar pro Monat sein.

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