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Samba gibt es nicht nur in Brasilien, sondern auch auf Linux-Rechnern.
Samba gibt es nicht nur in Brasilien, sondern auch auf Linux-Rechnern. (Bild: Luiza Brunet: Reina Imperatriz 2008/CC-BY 2.0)

Linux: Kritische Sicherheitslücke in Samba gefunden

Samba gibt es nicht nur in Brasilien, sondern auch auf Linux-Rechnern.
Samba gibt es nicht nur in Brasilien, sondern auch auf Linux-Rechnern. (Bild: Luiza Brunet: Reina Imperatriz 2008/CC-BY 2.0)

Wie Eternalblue, nur für Linux: Eine Schwachstelle in Samba ermöglicht die Ausführung von Code auf den Rechnern anderer Leute. Linux-Distributionen verteilen bereits Patches, Synology will in den kommenden Tagen nachziehen.

Eine kritische Sicherheitslücke in allen Versionen seit Samba 3.5.0 ermöglicht Angreifern die Ausführung beliebiger Codes. Die Lücke lässt sich mit wenig Aufwand ausnutzen, es gibt bereits ein Metasploit-Modul. Samba fungiert unter Linux als Schnittstelle zu Netzwerkgeräten mit anderen Betriebssystemen, etwa Windows. So können Netzwerkspeicher und andere Dienste wie Active Directory angebunden werden.

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Zur Sicherheitslücke mit der Bezeichnung CVE-2017-7494 heißt es im Security Advisory: "Alle Versionen von Samba ab Version 3.5.0 sind verwundbar für eine Codeausführung aus der Ferne, was einem bösartigen Client ermöglicht, eine geteilte Bibliothek auf den beschreibbaren Speicher hochzuladen und den Server zum Laden und Ausführen zu bringen." Der Exploit ist dabei nach Angaben von Sicherheitsforschern trivial und benötigt nur wenig Code.

110.000 Geräte verwundbar

Möglicherweise lässt sich sogar ein Wurm entwickeln, der einen Exploit von Gerät zu Gerät verbreiten kann, ähnlich wie es bei Wanna Cry geschehen ist. Nach Angaben der Sicherheitsfirma Rapid7 sind derzeit etwa 110.000 Geräte weltweit am Netz, die eine verwundbare Version der Software verwenden. Davon sollen rund 93.000 eine Version nutzen, die nicht mehr unterstützt und daher vermutlich auch keinen Patch erhalten wird.

Für die gängigen Linux-Distributionen stehen bereits Patches bereit, die von Nutzern oder Administratoren umgehend eingespielt werden sollten. Neben Desktop-Rechnern sollten Nutzer aber auch ihre Netzwerkspeicher nicht vergessen, die meist Linux in Verbindung mit Samba nutzen. Synology will "in den kommenden Tagen" ein entsprechendes Update für die Disk-Station-Manager-Software (DSM) veröffentlichen.


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Apfelbrot 28. Mai 2017

Weil da die Latenz bereits eingebaut ist?

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Apfelbrot 28. Mai 2017

Doch, genau das sagt diese Zeile aus. Das sind Geräte die mit Samba im offenem Netz...

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Technik Schaf 27. Mai 2017

du glaubst doch nicht dass ein einsamer troll tatsächlich etwas wissen will, Vorallem...

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ello 26. Mai 2017

hat geklappt. danke :)

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