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Linux: Kernel-Modul für Exfat bei Github

Ein bislang unbekannter Entwickler hat ein Kernel-Modul für Microsofts Exfat-Dateisystem bei Github veröffentlicht. Bislang lassen sich nur Treiber über Fuse nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Für das auf SD-Karten verwendete Dateisystem Exfat gibt es ein Kernel-Modul.
Für das auf SD-Karten verwendete Dateisystem Exfat gibt es ein Kernel-Modul. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Bei Github ist der Code für ein Kernel-Modul veröffentlicht worden, mit dem sich Microsofts Exfat-Dateisystem einbinden lässt. Bislang gibt es für Exfat lediglich Treiber, die sich mit Fuse (Filesystem in Userspace) nutzen lassen und dementsprechend etwas langsamer sind als direkt eingebundene Treiber. Weil Microsoft Exfat-Patente hält, wird der Exfat-Nofuse-Treiber wohl nicht offiziell in den Linux-Kernel integriert.

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Der bislang unbekannte Entwickler hat den Code unter dem Alias "rxrz" bei Github veröffentlicht. In der spärlichen Beschreibung heißt es, Rxrz habe den Code des Exfat-Nofuse-Treibers mit der Kernel-Version 3.8.11 lesend und schreibend getestet. Beim aktuellen Linux 3.9 gebe der Treiber hingegen die Fehlermeldung "mutex_lock" aus. Er hoffe, dass jemand den Fehler später beseitigen werde. Ein Nutzer hat den Treiber zwar erfolgreich unter Linux 3.9.7 kompiliert und verwendet. In seiner Version hängt sich der Linux-Kernel allerdings beim Lesen von Exfat-Medien auf.

Exfat wird standardmäßig auf zahlreichen SD-Karten eingesetzt, die nicht ohne weiteres unter Linux gelesen oder beschrieben werden können. Da Microsoft die Spezifikationen für das Dateisystem nicht veröffentlicht hat und zahlreiche Patente auf Exfat hält, war es schwierig, einen Open-Source-Treiber umzusetzen. Exfat baut zwar auf FAT (File Allocation Table) auf, bringt aber wesentliche Unterschiede mit sich. Einen proprietären und kostenpflichtigen Treiber für Linux und Android gibt es von Tuxera, und Sharp hat mit Microsofts Einwilligung ebenfalls einen Exfat-Treiber für Android entwickelt.

Um mögliche Patentverletzungen zu vermeiden, gibt es nur freie Treiber, die sich mit Fuse nutzen lassen. Über Fuse können auch Treiber für die Dateisysteme Ntfs oder ZFS genutzt werden, da sie nur über eine Zwischenschicht mit dem Linux-Kernel kommunizieren und so Lizenzprobleme vermeiden. Für Microsofts Ntfs-Dateisystem gibt es hingegen seit geraumer Zeit ein Kernel-Modul, dessen Code auch von der Community Edition von Tuxeras Ntfs-Treiber sowie aus dem unabhängigen Ntfs-Projekt stammt. Die beiden Projekte wurden im April 2011 zusammengeführt.

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R00tR4v3n 26. Jun 2013

Das ist ja schön für Dich, aber - glaub es kaum - es gibt auch noch andere...

Lala Satalin... 26. Jun 2013

Man hätte zumindest einmal eine stabile Schnittstelle.


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