München diskutiert über Limux

Im August dieses Jahres kündigte der zweite Bürgermeister von München, Josef Schmid (CSU) an, er werde eine Rückkehr der Münchener Stadtverwaltung zu Windows prüfen. Seitdem ist das eigentlich erfolgreich abgeschlossene Limux-Projekt - die Migration der Desktops der Stadtverwaltung auf Linux - wieder einer teils sehr starken Kritik auch vom neuen Stadtrat und der Spitze ausgesetzt.

Stellenmarkt
  1. IT Security Spezialist (m/w/d)
    BAHAG AG, Mannheim
  2. Software-Entwickler (gn) SAP / Schnittstellen
    Getriebebau NORD GmbH & Co. KG, Bargteheide
Detailsuche

Dass Schmid ebenso wie seine CSU-Fraktion in weiten Teilen nicht mit Limux zufrieden ist, kam wenig überraschend. Die CSU hatte sich als Oppositionspartei gegenüber einer Rot-Grünen Mehrheit schon zu Projektbeginn wenig überzeugt gezeigt.

Auch der neue Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), der die Nachfolge von Christian Ude (SPD) angetreten hat, unterstützt das Limux-Projekt wesentlich weniger deutlich als sein Vorgänger. Reiter bezeichnete sich selbst sogar als Microsoft-Fan.

Die Münchner IT-Landschaft wird überprüft

Die nicht nur von Reiter und Schmid, sondern zum Beispiel auch von der OB-Kandidatin der Grünen, Sabine Nallinger, und anderen vorgebrachte Kritik an Limux bezieht sich oft auf die schlechten Bedingungen, unter denen die Mitarbeiter der Stadt arbeiten müssen, sowie deren Beschwerden.

Golem Akademie
  1. Linux-Shellprogrammierung
    2.-5. November 2021, online
  2. Docker & Containers - From Zero to Hero
    27.-29. Oktober 2021, online
  3. Linux-Systeme absichern und härten
    8.-10. November 2021, online
Weitere IT-Trainings

Dies ist laut einem Pressesprecher der Stadt München zwar nicht der Grund für die zurzeit laufende Überprüfung der städtischen IT. Doch die Studie soll Organisation, Kosten, Leistung und Benutzbarkeit bewerten und die Zufriedenheit der Mitarbeiter untersuchen. Betrachtet werden nicht allein die eingesetzten Desktop-Betriebssysteme, es wird also nicht einfach Windows mit Linux verglichen. Vielmehr werden sämtliche Bestandteile der IT überprüft.

Der städtische IT-Dienstleister IT@M steht weiter zu Limux. Warum sich vor allem Schmid und Reiter aber wiederholt zu Limux äußern und dieses auch dann wieder ins Gespräch bringen, wenn die Probleme der IT-Infrastruktur nicht direkt darauf zurückzuführen sind, ist nicht ersichtlich. Wegen des Verhaltens der Stadtspitzen wird diesen von Mitarbeitern der Stadt und anderen Beteiligten vorgeworfen, aktiv an einer Demontage der Linux-Migration zu arbeiten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Init-Streit in DebianDocker reaktiviert Container 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


aFrI 05. Jan 2015

Hast du Crack geraucht?

gdh 03. Jan 2015

mit xen z.b. und sandboxing. qubes os hat "vor kurzem" damit angefangen. vieles läuft in...

DerUser9 03. Jan 2015

xD Diese Kommentare

SomeoneYouKnow 02. Jan 2015

Wo behauptet er, DU hättest das gesagt? Gesagt wurde es... nämlich vom OP - und den hat...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Venturi-Tunnel
Elektro-Motorrad mit Riesenloch auf der Teststrecke

White Motorcycle Concepts testet sein Elektromotorrad WMC250EV, bei dem der Fahrer auf einem riesigen Tunnel sitzt. Später soll es 400 km/h erreichen.

Venturi-Tunnel: Elektro-Motorrad mit Riesenloch auf der Teststrecke
Artikel
  1. Elektroauto: Cadillac Lyriq nach 19 Minuten weg
    Elektroauto
    Cadillac Lyriq nach 19 Minuten weg

    Einen der ersten Cadillac Lyriq zu reservieren, glich mehr einer Lotterie als einem Autokauf. In wenigen Minuten waren alle Luxus-Elektroautos vergriffen.

  2. SpaceX Inspiration 4: Laien-Astronauten nach Reise ins Weltall zurück auf der Erde
    SpaceX Inspiration 4
    Laien-Astronauten nach Reise ins Weltall zurück auf der Erde

    Die Weltraumtouristen der Dragon-Ramkapsel von SpaceX waren weiter weg von der Erde als die Besatzung der Internationalen Raumstation (ISS).

  3. Autos, Scooter und Fahrräder: Berlin reguliert Sharing-Mobilitätsangebote
    Autos, Scooter und Fahrräder
    Berlin reguliert Sharing-Mobilitätsangebote

    Die Nutzung des öffentlichen Raums durch Autos, Scooter und Fahrräder von Sharing-Unternehmen wird in Berlin reguliert.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: MM-Club-Tage (u. a. SanDisk Ultra 3D 2 TB 142,15€) • Corsair Vengeance RGB PRO 16-GB-Kit DDR4-3200 71,39€ • Corsair RM750x 750 W 105,89€ • WD Elements Desktop 12 TB 211,65€ • Alternate (u. a. Creative SB Z SE 71,98€) • ASUS ROG Crosshair VIII Hero WiFi 269,99€ [Werbung]
    •  /