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Linux: Intel gibt schnelle Software-GPU frei

OpenSWR ist ein Software-Rasterizer von Intel, der das Rendern auf Rechen-Clustern ohne Grafikeinheiten ermöglicht. Das Projekt soll nun in die freie 3D-Grafikbibliothek Mesa integriert werden und wesentlich schneller sein als bisherige Lösungen.

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Mit Paraview und OpenSWR erstellte Isofläche
Mit Paraview und OpenSWR erstellte Isofläche (Bild: Intel)

Bestimmte Server und Hochleistungsrechen-Cluster haben keine eigene Grafikeinheit, etwa um die Kosten für GPUs zu sparen oder deren Speicherbeschränkungen zu umgehen. Um dennoch auf diesen Systemen Grafiken zu rendern, werden darauf sogenannte Software-Rasterizer (SWR) genutzt. Diese verhalten sich für Anwendungssoftware wie physische Grafikhardware, sind aber selbst nur Software. Intel hat mit OpenSWR nun solch ein Programm frei veröffentlicht, das in den Standard-Grafikstack von Linux integriert werden soll.

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Erstellt hat OpenSWR nicht das Team, das für die freien Linux-Grafiktreiber für Intels hauseigene GPUs verantwortlich ist, sondern eine Gruppe in dem Unternehmen, die für die Betreuung von Server-Kunden im Bereich des High-Performance-Computing angesiedelt ist. Auf vielfachen Wunsch dieser Kunden ist OpenSWR nun als Open Source verfügbar und soll in die 3D-Grafikbibliothek Mesa integriert werden, da der Einsatz so wohl deutlich vereinfacht wird.

Schneller als Llvmpipe

In Mesa sind mit Swrast, Softpipe und Llvmpipe bereits drei SWR vorhanden. Die Architektur von OpenSWR ist allerdings auf die Visualisierung wissenschaftlicher Daten in Clustern mit sehr vielen Rechenkernen ausgelegt, was sich von dem Einsatzgebiet der anderen stark unterscheidet. Bei den entsprechenden Aufgaben sei OpenSWR auch zwischen 30- und 50-mal so schnell wie Llvmpipe. Der Code unterstützt zurzeit das OpenGL-3.2-Backend des Visualization Toolkit (VTK) und absolviert etwa 80 Prozent der OpenGL-Tests in Piglit erfolgreich.

OpenSWR nutzt die AVX-Befehlssatzerweiterungen für die x86-Architektur und sollte neben Intel-Hardware auch auf Chips von AMD laufen. Letzteres haben die Intel-Entwickler verständlicherweise aber nicht getestet. Eine Portierung auf andere Architekturen sei darüber hinaus nur mit sehr viel Aufwand möglich.

Der Code steht auf Github unter der in Mesa genutzten MIT-Lizenz bereit.



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Hello_World 01. Nov 2015

Das ganze wird natülich über OpenGL angesteuert, wie jeder anderer Treiber in Mesa auch...

Stebs 23. Okt 2015

Blödsinn, beides funktioniert auch mit normalen Intel Chips.


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