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Linux-Grafiktreiber: Mesa 20.2 unterstützt AMDs RDNA2

Dank Valve ist der Vulkan-Support für AMD-GPUs in Mesa verbessert worden. Auch Intels Xe und der Panfrost-Treiber für ARM bekommen Updates.

Artikel veröffentlicht am ,
AMDs RX 6000 basieren auf der RDNA2-Architektur, die Mesa nun unterstützt.
AMDs RX 6000 basieren auf der RDNA2-Architektur, die Mesa nun unterstützt. (Bild: AMD)

Die aktuelle Version 20.2 der freien 3D-Treibersammlung des Mesa-Projekts ist erschienen. Wie üblich enthält der Code viele verschiedene Änderungen für die Vielzahl der unterstützten Hardware. Neu hinzugekommen ist hier insbesondere die Unterstützung für AMDs kommende Grafikkartengeneration RDNA 2 alias Navi 2. Intern wird dafür die Bezeichnung GFX10.3 für die GPU-Generation genutzt. Gemeinsam mit dem kommenden Linux-Kernel 5.9 sollten sich damit die AMD-Karten, die der Hersteller als Radeon RX 6000 bezeichnet, direkt zum Start mit freien Treibern einsetzen lassen.

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Standardmäßig genutzt wird nun außerdem der neue ACO Shader Compiler für den Vulkan-Treiber (RADV) für AMD-Grafikchips. Die Arbeiten daran hat ursprünglich Valve mit seinem eigenen Team für Open-Source-Grafiktreiber gestartet. Ziel war ein schnellerer Compiler als der bisherige Standard des AMD-Teams, der auf LLVM basiert. Das ist dem Team gelungen, was sich direkt in Bildwiederholraten von Spielen zeigt. Der neue Shader Compiler ACO kommt künftig standardmäßig allen Nutzern von AMD-Grafikkarten zugute.

Verbessert haben die beteiligten Entwickler darüber hinaus den schon länger verfügbaren Support für Intels Xe-GPUs alias Xe. Hinzugekommen ist hier die Unterstützung für die Rocket-Lake-Plattform sowie für die dedizierten PCIe-Grafikkarten mit den Chips, die als DG1 bezeichnet werden. Die Unterstützung für ARMs Midgard-Generation in dem freien Panfrost-Treiber hat das Team ebenfalls verbessert. Der Panfrost-Treiber wird künftig zudem wohl noch deutlichere Fortschritte machen, da ARM dessen Entwicklung nun aktiv unterstützt.

Das Entwicklungsteam hat seine Arbeiten an dem Zink-Treiber fortgesetzt, der die OpenGL-Schnittstelle auf Vulkan umsetzt. Der Software-Renderer LLVMpipe unterstützt nun OpenGL 4.5 und das Team hat wie üblich einige neue Erweiterungen für OpenGL und Vulkan für einzelne Treiber umgesetzt. Weitere Details und einen Changelog liefern die Release Notes von Mesa 20.2.

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HammerTime 01. Okt 2020 / Themenstart

Nicht vorhanden. Überall die gleichen Unwahrheiten. Dass der AMD-Treiber nachweislich...

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