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Linux-Gaming: Valve entfernt Steam Machines von Hauptseite

Offenbar hat Valve die Idee der Steam Machines aufgegeben. Zumindest sind die Systeme über die Steam-Hauptseite nicht mehr auffindbar, nur noch per direktem Link. SteamOS aber wird von Valve weiterentwickelt.

Artikel veröffentlicht am ,
Steam Machine von Zotac
Steam Machine von Zotac (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Valve hat die Steam Machines von der Hauptseite des Steam-Shops entfernt. Die Systeme sind einzig per direktem Link erreichbar und werden über die jeweiligen Hersteller verkauft - insgesamt listet Valve aber ohnehin nur noch vier Stück. Die von uns getestete Steam Machine von Zotac etwa fehlt längst in der Übersicht.

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Die Steam Machines hatte Valve im Herbst 2013 erstmals angekündigt. Die Ideee dahinter waren diverse Hardwarekonfigurationen, auf denen die Linux-Distribution Steam läuft, als Gegenpol zu einem System mit Windows-Betriebssystem. Passend dazu entwickelte Valve den Steam Controller (Test), der Ende 2015 verfügbar war und uns damals nur bedingt überzeugte. Die Steam Machines dürften nun Geschichte sein.

Was es - neben dem Steam Controller - weiterhin gibt, sind die Steam Link genannte Streamingbox für das heimische WLAN, die zusammen mit HTC entwickelten VR-Headsets namens Vive sowie Vive Pro und SteamOS. Derzeit führt Valve rund 4.400 Spiele auf, die unter Linux laufen. Die meisten davon setzen auf die OpenGL-Schnittstelle und erreichen bei gleicher Hardware weniger Bilder pro Sekunde als mit Direct3D unter Windows. Seit 2016 unterstützt SteamOS allerdings das Vulkan-API.

Titel, die diese Grafikschnittstelle auch unter Linux nutzen, sind unter anderem Dawn of War 3 von Relic, zudem Valves eigenes Dota 2, das aktuelle F1 2017 von Codemasters und Rise of the Tomb Raider von Crystal Dynamics. Unsere Benchmarks von Februar 2017 mit The Talos Principle von Croteam zeigten, dass die Vulkan-Implementierung zumindest unter Windows 10 so rund läuft wie D3D11. Aktuelle Messwerte von SteamOS mit Vulkan gegen Windows 10 mit Direct3D liegen uns jedoch nicht vor.

Nachtrag vom 4. April 2018, 12:39 Uhr

Valve hat sich im Steam-Forum zu den Steam Machines geäußert: Der Hersteller betont, dass SteamOS weiter entwickelt werden soll, gerade mit Blick auf das Vulkan-API und Linux im Allgemeinen.



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gadthrawn 09. Apr 2018

Portierung kostet Performance und Geld. Deswegen hat ID mit Quake aufgehört, die Firma...

gaciju 05. Apr 2018

Es ist ja auch richtig, dass ein Betriebssystem nicht direkt komplett abschmieren...

gadthrawn 04. Apr 2018

Eigentlich weniger wenn man direkt drauf sielt im Vergleich dazu 2 Geräte an zu haben...

Dwalinn 04. Apr 2018

Die Preise sind eigentlich recht ähnlich, nur hat Steam die besseren Sales. Play Anywhere...

most 04. Apr 2018

Eben, zumal Wind 10 gerade mal 80 ¤ kostet oder man ohnehin noch ein paar Win7 Lizenzen...


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