Abo
  • Services:

Linux Foundation: Zivile Infrastruktur bekommt Open-Source-Plattform

Unter Leitung der Linux Foundation wollen führende Industrieunternehmen wie Siemens und Hitachi gemeinsam an einer Open-Source-Plattform für zivile Infrastruktur wie die Energieversorgung arbeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Das CIP-Projekt will Infrastruktur mit Open-Source-Software betreiben.
Das CIP-Projekt will Infrastruktur mit Open-Source-Software betreiben. (Bild: Flickr.com, CheepShot/CC-BY 2.0)

Die Linux Foundation startet ein weiteres ihrer sogenannten Kollaborationsprojekte: die Civil Infrastructure Platform (CIP). Das Projekt soll ein Open-Source-Framework erstellen, das als Grundlage für die vielen verschiedenen Dienste zum Betreiben ziviler Infrastruktur dienen soll. Gründungsmitglieder sind die Industrieunternehmen Siemens, Hitachi und Toshiba sowie die IT-Firmen Codethink und Plat'Home.

Stellenmarkt
  1. Voith Global Business Services EMEA GmbH, München
  2. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr

In der Ankündigung des CIP-Projekts bezieht sich die Linux Foundation auf eine Studie der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers, wonach der Markt für Stromnetze, Öl-, Gas- und Wasserversorgung, für Verkehrssteuerung sowie für Gesundheitsversorgung und Kommunikation in den kommenden Jahren massiv wachsen werde, was vor allem für Brasilien, China und Japan gelte.

Zusammenarbeit für kürzere Entwicklungszeiten

Um mit diesem Wachstum mithalten zu können, wollen die genannten Unternehmen an gemeinsamen Lösungen arbeiten, um Entwicklungszeit einzusparen und einer Fragmentierung entgegenzuwirken, so dass künftig eine gute Interoperabilität der Systeme gewährleistet werden kann. Der typischen Argumentation für Open-Source-Code folgend, erwarten sich die Unternehmen davon aber auch die notwendige Sicherheit und Langlebigkeit für ihre Infrastrukturprojekte.

Die Teilnehmer an dem CIP-Projekt wollen sich für ihre Arbeiten künftig aktiv an der Entwicklung des Linux-Kernel und weiterer Open-Source-Projekte beteiligen und so eine Grundschicht für ihre eigene Plattform schaffen. Wie bei den Kollaborationsprojekten üblich, übernimmt die Linux Foundation lediglich organisatorische Aufgaben, die Entwicklung der Software geschieht selbstverwaltet in dem jeweiligen Projekt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Folgen Sie uns
       


Lenovo Mirage Solo und Camera - Test

Wir haben laut Lenovo "die nächste Generation VR" getestet. Tipp: Sie ist nicht so viel besser als die letzte.

Lenovo Mirage Solo und Camera - Test Video aufrufen
E-Mail-Verschlüsselung: 90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir
E-Mail-Verschlüsselung
"90 Prozent des Enigmail-Codes sind von mir"

Der Entwickler des beliebten OpenPGP-Addons für Thunderbird, Patrick Brunschwig, hätte nichts gegen Unterstützung durch bezahlte Vollzeitentwickler. So könnte Enigmail vielleicht endlich fester Bestandteil von Thunderbird werden.
Ein Interview von Jan Weisensee

  1. SigSpoof Signaturen fälschen mit GnuPG
  2. Librem 5 Purism-Smartphone bekommt Smartcard für Verschlüsselung

Geforce RTX 2070 im Test: Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert
Geforce RTX 2070 im Test
Diese Turing-Karte ist ihr Geld wert

Die Geforce RTX 2070 ist die günstigste oder eher am wenigsten teure Turing-Grafikkarte von Nvidia. Sie ist schneller und sparsamer als eine Geforce GTX 1080 oder Vega 64 und kostet je nach Modell fast genauso viel. Wir haben zwei Geforce-RTX-2070-Varianten von Asus und MSI getestet.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Turing-Grafikkarten Geforce RTX werden sparsamer bei multiplen Displays
  2. Turing-Grafikkarten Nvidias Founder's Editions gehen offenbar reihenweise kaputt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX sollen Adobe Dimension beschleunigen

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

    •  /