Abo
  • Services:

Linux Foundation: Microsoft vor Canonical in Kernel-Statistik

Microsoft gehört laut der Linux-Foundation zu den aktivsten Entwicklern von Linux. Canonical taucht in der Statistik nicht auf. Besonders aussagekräftig ist sie aber nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft schafft es mit vielen kleinen Schritten zu den aktivsten Linux-Kontributoren.
Microsoft schafft es mit vielen kleinen Schritten zu den aktivsten Linux-Kontributoren. (Bild: Larry Ewing, Simon Budig, Anja Gerwinski/Microsoft/Montage: Golem.de)

Die Linux-Foundation hat eine aktuelle Analyse der Entwicklung des Linux-Kernels veröffentlicht. Demnach trug Microsoft knapp ein Prozent der Änderungen seit Kernel 2.6.36 bei und erreicht damit Platz 21 der aktivsten Firmen. Die meisten Änderungen durch Unternehmen stammen jedoch von Red Hat, Intel, Novell und IBM.

Microsoft macht kleine Schritte

Stellenmarkt
  1. Technische Universität Berlin, Berlin
  2. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim, Koblenz

Die Beiträge Microsofts beschränken sich ausschließlich auf die Hyper-V-Treiber, deren Entwicklung die zuständigen Programmierer vor wenigen Tagen detailliert beschrieben. Einer der Entwickler trug sogar zu Linux 3.0 die meisten Patches aller Einzelpersonen bei.

Doch das Zählen der Patches allein sagt nicht viel über den tatsächlichen Beitrag zur Entwicklung aus. So bestanden andere Kernel-Entwickler zum Beispiel darauf, dass zur besseren Nachvollziehbarkeit möglichst kleine Änderungen an den Treibern von Microsoft-Mitarbeitern eingereicht werden. Insgesamt knapp 690 Patches für fünf Treiber.

Der Grund dafür ist, dass die Code-Qualität nicht den Ansprüchen der Linux-Entwickler genügte. Weshalb die Treiber auch fast ein Jahr sehr aktiv im Staging-Bereich weiterentwickelt wurden, dem Zweig für unzureichenden Code. Änderungen anderer Entwickler werden meist schneller im Hauptzweig des Kernels aufgenommen, viele sogar direkt.

Canonical hat anderen Fokus

Auf den ersten Blick erscheint es auch verblüffend, dass der Ubuntu-Sponsor Canonical in der Statistik nicht aufgeführt wird und somit noch weniger beiträgt als Microsoft. Doch dafür hat Canonical-Gründer Mark Shuttleworth eine Erklärung.

Gegenüber dem US-Dienst ZDNet gab Shuttleworth an, Canonical hätte etwa 25 Entwickler, die am Linux-Kernel arbeiten. Diese geschehe in enger Zusammenarbeit mit Linaro am ARM-Zweig und auch die Sicherheitssoftware Apparmor entwickelt Canonical aktiv. Der Fokus von Ubuntu liege zudem eher auf Nutzbarkeit, so Shuttleworth. Dafür entwickelt Canonical die Oberfläche Unity, oder die Admin-Werkzeuge Juju und Maas.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

Thaodan 07. Apr 2012

Canonical legt es eher auf Schereien an ( Sie brechen mit ihre Patches sogar andere...

Wurzelgnom 07. Apr 2012

Also so weit ich mich erinnern kann, hat er zu Wayland gesagt, daß es mit der...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia XZ3 - Hands on (Ifa 2018)

Das neue Xperia XZ3 von Sony kommt mit Oberklasse-Hardware und interessanten Funktionen, die dem Nutzer den Alltag erleichtern können. Außerdem hat das Gerät einen OLED-Bildschirm, eine Premiere bei einem Smartphone von Sony.

Sony Xperia XZ3 - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

    •  /