Linux Foundation, Google, Anthropic: Wer den Standard für KI-Agenten setzt
MCP, A2A, UCP: Rund um KI-Agenten entsteht eine neue Protokollschicht. Wer sie kontrolliert, bestimmt, wie autonome Systeme mit der Welt interagieren.
In der klassischen Software-Entwicklung war die Rollenverteilung lange klar. Anwendungen riefen definierte Schnittstellen auf, erhielten strukturierte Antworten und verarbeiteten diese nach festem Schema. Das Modell funktioniert gut, solange die beteiligten Systeme und deren Aufgaben im Voraus bekannt sind.
Doch mit dem Aufstieg agentischer Systeme verändert sich diese Logik. Moderne KI-Agenten beschränken sich nicht mehr auf das Erzeugen von Text, sie greifen auf Werkzeuge zu, behalten interne Zustände im Blick und können Aufgaben an andere Agenten weiterreichen. In einigen Fällen übernehmen sie sogar vorbereitende Schritte für Oberflächen oder Transaktionen.