Linux: Fedora liefert Hardwarebeschleunigung im Firefox aus

Genutzt werden kann das vorerst nur mit Wayland und der VA-API. Die kommenden Firefox-Versionen sollten die Technik für alle anwendbar machen.

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Der Firefox bietet unter Linux nun Hardwarebeschleunigung, das Fedora-Team liefert dies aus.
Der Firefox bietet unter Linux nun Hardwarebeschleunigung, das Fedora-Team liefert dies aus. (Bild: Mathias Appel/CC0 1.0)

Der Firefox-Browser in der Linux-Distribution Fedora hat die Unterstützung für die Hardwarebeschleunigung erhalten - rund eineinhalb Jahre, nachdem dies für den Chromium-Browser umgesetzt wurde. Das berichtet der für die Arbeiten hauptverantwortliche Entwickler Martin Stránský in seinem Blog.

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Die Hardwarebeschleunigung unter Linux durch Browser war in den vergangenen Jahren schlecht oder überhaupt nicht vorhanden. So haben die Entwickler des Chrome-Browsers diese Funktion zwar umgesetzt, pflegen aber eine große Liste diverser Ausnahmen. In Firefox war die Technik bisher gar nicht nutzbar. Die Ankündigung durch Stránský ist also durchaus als wichtiger Meilenstein zu betrachten.

Der Code dafür ist bereits seit einigen Monaten in den Hauptzweig des Firefox-Browsers integriert und konnte mit den Nightly-Versionen des Browsers getestet werden. Wie Stránský nun schreibt lässt sich die Hardwarebeschleunigung mit der aktuellen Firefox-Version 77 in Fedora nutzen.

Für das Paket in seiner Linux-Distribution pflegte das Team jedoch einige zusätzliche Stabilitätspatches ein. Diese wird Mozilla in seinen eigenen Binärversionen laut Stránský erst mit Firefox 78 ausliefern, dann sollte die Hardwarebeschleunigung aber auch auf allen unterstützen Linux-Systemen genutzt werden können.

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Voraussetzung für die Nutzung ist Wayland, das VA-API mit entsprechendem Treiber sowie die Firefox-Technik Webrender, die Mozilla bisher nicht standardmäßig unter Linux aktiviert. Zur Nutzung der Hardwarebeschleunigung im Firefox müssen die Optionen gfx.webrender.enabled und widget.wayland-dmabuf-vaapi.enabled in about:config aktiviert sowie der Browser selbst mit dem Wayland-Backend gestartet werden. In Fedora ist Letzteres standardmäßig aktiviert. Zur Beschleunigung von VP8 und VP9 muss in der Hardware zusätzlich die Option media.ffvpx.enabled deaktiviert werden.

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