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Die Arbeitsfläche der Linux-Distribution Rosa Desktop Fresh
Die Arbeitsfläche der Linux-Distribution Rosa Desktop Fresh (Bild: Screenshot Erik Bärwaldt)

Unbekannte Software lädt zum Stöbern ein

Bereits die Live-Variante verfügt neben dem herkömmlichen Bestand an Software über einige Eigenentwicklungen, die in Westeuropa eher unbekannt sein dürften. Dazu zählt neben dem Rosa Media Player auch der Rosa Image Writer, der es gestattet, ISO-Images auf ein bootfähiges USB-Medium zu befördern. Ein weiteres exotisches Programm ist YouMagic, das als russisches Konkurrenzprodukt zu Skype fungiert. Des Weiteren findet sich ein Cloud-Connector, der allerdings erst nach Installation des Pakets rosa-cloud-connector zum Einsatz bereitsteht.

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Das Betriebssystem selbst bietet ebenfalls Interessantes: So gibt es mehrere speziell für den Einsatz auf dem Desktop oder einem Server optimierte Kernel-Varianten. Für Notebooks stehen angepasste Kernel über die Softwareverwaltung bereit. Wem die von Haus aus installierte Kernel-Variante 3.14.25 bereits zu betagt erscheint, installiert über ein gesondertes Repository den aktuelleren Kernel 3.17.6.

Für die Hardware optimiert

Für Anwender mit modernen SSD-Speichern halten die Entwickler ein besonderes Schmankerl bereit: Mit dem Paket ssd-utils ist eine Software im System, die den Trim-Befehl auf Solid State Disks ausführt. Das sorgt vor allem bei älteren Modellen, deren interner Controller diesen Befehl zum Löschen noch nicht unterstützt und automatisch anwendet, dafür, dass er Speicherzellen bei Bedarf wieder als frei markiert. So bleibt selbst bei sehr intensivem Einsatz einer SSD auf Dauer eine hohe Geschwindigkeit beim Schreiben erhalten. Die SSD-Utilities laufen in der Standardeinstellung einmal wöchentlich.

Die Mesa-Grafikbibliothek liegt in Version 10.3.3 bei, auch proprietäre Grafiktreiber von Nvidia und AMD fehlen nicht. Zudem haben die Entwickler ihr Augenmerk auf Systeme mit Hybridgrafik gelegt: Davon profitieren vor allem hochwertige Notebooks und mobile Workstations, die neben einer internen Intel-Grafikkarte für alltägliche Aufgaben zusätzlich dedizierte Komponenten von Nvidia oder AMD für rechenintensive grafische Anwendungen eingebaut haben.

Da es Rosa Linux mit unterschiedlichen Desktop-Umgebungen gibt, finden sich auch für Gnome und Xfce diverse Erweiterungen und Themes in den Repositories. Zum vergleichsweise aktuellen Softwarebestand zählen neben Libreoffice 4.3.3 auch Firefox 34.0 und Thunderbird 31.0. Die GCC-Compilertools liegen in Version 4.9.2 vor, der KDE-Desktop notiert bei Variante 4.14.3.

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janoP 24. Jun 2015

Habe ich nie bestritten. Weil Unity != Ubuntu ist. Du findest auch keine Mac...

herbert_peter 08. Apr 2015

Ich persönlich finde die Oberfläche dieser Distribution garnicht mal hässlich. Da ich...

howe 08. Apr 2015

Schon richtig, dafür gibt es jedoch andere Websites. Auf Golem wirkt dieser Artikel eher...



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