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Die Arbeitsfläche der Linux-Distribution Rosa Desktop Fresh
Die Arbeitsfläche der Linux-Distribution Rosa Desktop Fresh (Bild: Screenshot Erik Bärwaldt)

Willkommen bei SimpleWelcome

Dieser SimpleWelcome genannte Desktop gruppiert die Symbole nach den in konventionellen Menüs vorhandenen Untergruppen. Unten im Bildschirm mittig ist die Schaltfläche Anwendungen, bei einem Klick darauf listet der Rosa-Launcher die im System vorhandenen Applikationen alphabetisch sortiert auf. Am oberen Bildschirmrand findet sich mittig ein Suchfeld. Sind viele Programme installiert, geht die Übersicht am Bildschirm bei dieser Oberfläche sehr schnell verloren. Dann erleichtert die Eingabezeile das schnelle Finden von Programmen.

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Rechts neben den Schaltflächen Willkommen und Anwendungen findet sich noch eine mit der Aufschrift TimeFrame, die die Arbeit mit häufig genutzten Dateien anhand einer Zeitleiste ermöglicht. Dabei greift die Software auf die von Nepomuk generierten Metainformationen zurück und gestattet die Arbeit mit Daten, die im Netz liegen.

Das im unteren Bereich des Desktops horizontal angeordnete Panel RocketBar wirkt auf den ersten Blick, als stammte es aus KDE. Allerdings öffnet ein Klick auf die Schaltfläche links kein Kickoff-Startmenü, sondern füllt den Bildschirm mit den Startern und Ordnern des Rosa-Launchers. Ein Rechtsklick auf die Schaltfläche fördert eine weitere Eigenheit zutage: Die Option des Standard-Panels von KDE, hier per Mausklick auf die konventionelle Struktur des Menüs umzuschalten, steht selbst nach einer Installation des Systems auf die Festplatte nicht bereit.

Anwender, die mit dem althergebrachten Startmenü arbeiten möchten, kommen nicht umhin, in der Softwareverwaltung von Rosa Linux die beiden Pakete rosa-launcher und rosapanel zu deinstallieren und anschließend auf dem Desktop ein neues Panel anzulegen. Das beinhaltet das Kickoff-Startmenü und ermöglicht es, auf die klassische Struktur umzuschalten.

StackFolder

Rosalab setzt auf ein KDE-Applet namens StackFolder. Es dient dazu, den Zugriff auf häufig genutzte Daten zu beschleunigen. Dazu legt die Software einen Stapel von Ordnern an, in dem sich häufig aufgerufene Dateien befinden. Nach dem Entsperren der Miniprogramme in KDE können solche Ordner aus dem Dateimanager Dolphin auf die Arbeitsfläche gezogen und dort durch Auswahl von Ordnerstapel im Kontextmenü zu einem StackFolder zusammengefasst werden. Dieser darf auf dem Desktop frei positioniert und durch das erneute Sperren der Miniprogramme in KDE am gewünschten Ort fixiert werden. Die im Stapel enthaltenen Dateien werden nun mit einem einzigen Klick geöffnet, ohne dass man sich umständlich durch eine mehr oder weniger komplexe Struktur arbeiten muss. Durch verknüpfte Ordner, die im StackFolder abgelegt werden, können bei Bedarf hierarchische Strukturen aufgebaut werden. Der Stapel bleibt stets auf dem Desktop sichtbar.

 Linux-Distributionen im Test: Rosa Desktop Fresh kooperiert mit aktueller HardwareUnbekannte Software lädt zum Stöbern ein 

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janoP 24. Jun 2015

Habe ich nie bestritten. Weil Unity != Ubuntu ist. Du findest auch keine Mac...

herbert_peter 08. Apr 2015

Ich persönlich finde die Oberfläche dieser Distribution garnicht mal hässlich. Da ich...

howe 08. Apr 2015

Schon richtig, dafür gibt es jedoch andere Websites. Auf Golem wirkt dieser Artikel eher...



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