• IT-Karriere:
  • Services:

Linux-Distributionen: Fedora 18 erhält neuen Paketmanager

Das Fedora-Team hat weitere Details zu den Neuerungen in Fedora 18 bekanntgegeben. Demnach soll die nächste Fedora-Version einen neuen Paketmanager erhalten. Die Linux-Distribution soll Anfang November 2012 erscheinen.

Artikel veröffentlicht am ,
Fedora 17 alias Beefy Miracle
Fedora 17 alias Beefy Miracle (Bild: Screenshot Golem.de)

Fedora 18 alias Spherical Cow erhält den neuen Paketmanager DNF. Das hat das Fedora Engineering and Steering Committee, kurz FESCo, beschlossen. Außerdem hat das FESCo weitere Funktionen abgesegnet, die in Spherical Cow Einzug halten, darunter Erweiterungen für die Programmiersprache Clojure sowie eine einfachere erstmalige Konfiguration.

Paketmanager DNF

Stellenmarkt
  1. Universität Konstanz, Konstanz
  2. Energie Südbayern GmbH, München

Der neue Paketmanager erhält den Namen DNF und ist ein Fork des bisherigen Paketmanagers Yum in Version 3.4. Als Backend verwendet DNF die Bibliothek Libsolv, die unter anderem GPG und Checksummen unterstützt sowie Paketkonflikte auflöst. DNF soll weniger Platten- und Arbeitsspeicher verbrauchen und insgesamt effizienter arbeiten als Yum. Außerdem wird DNF Entscheidungen mit SAT auflösen, das somit auch in RPM-Paketen verwendet werden kann.

Konfigurationsassistent

Unter dem Namen "Initial Experience" soll erstmaligen Anwendern die Basiskonfiguration leicht gemacht werden. Dazu wird es eine Applikation geben, die Systemzeit setzt, eine Netzwerkverbindung herstellt und bei der Einrichtung von lokalen und entfernen Konten, etwa bei Gmail, assistiert. Der Assistent wird beim ersten Start den Login-Bildschirm ersetzen und deshalb auf Basis von Gnome 3.6 in den Gnome Display Manager integriert.

Neben neuen Paketen für die Programmiersprache Clojure soll Fedora 18 auch das GCC-Plugin Dragonegg für LLVM enthalten. Zudem sollen noch weitere Sysvinit-Skripte nach Systemd portiert werden.

Umstrittene Signatur

Zu den bisher beschlossenen Funktionen in Fedora 18 gehört unter anderem ein von Microsoft signierter Bootloader, der die Installation von Fedora auf Systemen mit aktiviertem UEFI-Secure-Boot erlaubt. Diese von Red Hat abgesegnete Lösung hat für einige Diskussion gesorgt.

Außerdem soll verstärkt für die ARM-Plattform entwickelt werden, der Networkmanager soll Hotspots unterstützen und die Paketgruppen sollen reorganisiert werden.

Laut aktuellem Terminkalender soll am 28. August eine Alpha und am 2. Oktober eine Beta veröffentlicht werden. Der Termin für die finale Version ist für den 6. November 2012 geplant.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-79%) 21,00€
  2. (-28%) 42,99€
  3. (-70%) 2,99€

blackout23 26. Jun 2012

Wenigstens einer der Ahnung hat. :) Das Teil ist einfach nur Klasse. Einfachster Syntax...

joseejd 24. Jun 2012

Finde zypper schon seit openSUSE 11.3 sehr schnell und funktional.

TonyR 19. Jun 2012

Ich kenns eher von "Did Not Finish" beim Motorsport oder bei der Leichtathletik :) Wenn...


Folgen Sie uns
       


Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020)

Der fast unsichtbare Rand des Q950TS hat anscheinend nicht nur Vorteile.

Rahmenloser TV von Samsung (CES 2020) Video aufrufen
Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Galaxy Z Flip im Hands-on: Endlich klappt es bei Samsung
Galaxy Z Flip im Hands-on
Endlich klappt es bei Samsung

Beim zweiten Versuch hat Samsung aus seinen Fehlern gelernt: Das Smartphone Galaxy Z Flip mit faltbarem Display ist alltagstauglicher und stabiler als der Vorgänger. Motorolas Razr kann da nicht mithalten.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Faltbares Smartphone Schutzfasern des Galaxy Z Flip möglicherweise wenig wirksam
  2. Isocell Bright HM1 Samsung verwendet neuen 108-MP-Sensor im Galaxy S20 Ultra
  3. Smartphones Samsung schummelt bei Teleobjektiven des Galaxy S20 und S20+

Verkehr: Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb
Verkehr
Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb

Bei Hybridautos und Plugin-Hybriden kommt es häufiger zu Kaltstarts als bei normalen Verbrennungsmotoren - wenn der Verbrennungsmotor ausgeht und der Elektromotor das Auto durch die Stadt schiebt. Wie schnell lässt sich der Katalysator vorwärmen, damit er Abgase dennoch gut reinigen kann?
Von Rainer Klose

  1. Elektromobilität Umweltbonus gilt auch für Jahreswagen
  2. Renault City K-ZE Dacia plant City-Elektroauto
  3. Elektroautos EU-Kommission billigt höheren Umweltbonus

    •  /