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Fedora 17 alias Beefy Miracle
Fedora 17 alias Beefy Miracle (Bild: Screenshot: Golem.de)

Linux-Distributionen: Erste Funktionen für Fedora 18 beschlossen

Fedora 17 alias Beefy Miracle
Fedora 17 alias Beefy Miracle (Bild: Screenshot: Golem.de)

Noch hat die übernächste Version von Fedora keinen Namen, schon stehen erste Funktionen fest, die in Fedora 18 eingebaut werden sollen. Die Softwarepakete sollen umorganisiert werden und ARM wird verstärkt unterstützt.

Das Fedora Engineering & Steering Committee (FESCo) hat in einer Onlinesitzung bereits erste Funktionen festgelegt, die in die übernächste Version der Linux-Distribution, Fedora 18, eingebaut werden sollen. Der Codename von Fedora 18 steht noch nicht fest, gegenwärtig wird darüber abgestimmt. Der Erscheinungstermin ist für das 4. Quartal 2012 geplant. Systemd Journal als Syslog-Ersatz wurde bereits für Fedora 18 abgelehnt, die Änderung sei zu umfangreich, um in so kurzer Zeit umgesetzt zu werden. Außerdem gebe es noch Probleme mit dem Projekt Lumberjack, das die Protokollierung unter Linux standardisieren soll.

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Paketgruppen reorganisiert

Beschlossen ist hingegen, die Paketgruppen, in denen Software in den Repositories angeboten wird, neu zu organisieren. Künftig wird es mehrere Metadaten geben, in denen die verschiedenen Spins und Fedora-Veröffentlichungen klarer definiert werden sollen. Auch die Benutzeroberfläche für die Paketauswahl soll vereinfacht werden. Das soll auch Änderungen an der Struktur der Distribution nach sich ziehen. Außerdem ist ein Upgrade auf RPM 4.10 geplant, das neben zahlreichen Bugfixes einen weiteren Leistungsschub erhält. Künftig werden SELinux-Vorlagen von RPM automatisch nach der Installation von Software neu geladen.

Hotspots im Networkmanager

Mit dem Networkmanager sollen Hotspots eingerichtet werden können, die gegenüber dem Ad-hoc-Modus einiges mehr an Sicherheit bieten. Denn der Linux-Kernel bietet bei Ad-hoc-Verbindungen nur unzuverlässig WPA- beziehungsweise WPA2-Verschlüsselung, so dass vermeintlich sichere Netzwerke doch nicht geschützt sind. Auch mobile Geräte unterstützen wegen mangelnder Sicherheit meist nicht den Ad-hoc-Modus. Die Funktion im Networkmanager greift auf Lightweigth Hotspot in WPA-Supplicant zu. Da der Networkmanager bereits Hardware auf den dazu benötigten Access-Point-Modus prüft, dürfte die Umsetzung recht einfach sein.

Priorität für ARM

Bislang wird die ARM-Plattform nicht primär unterstützt, das soll sich in Fedora 18 nach dem Willen der Entwickler ändern, zumal nicht nur mobile Geräte, sondern bald auch Server mit den Prozessoren ausgerüstet werden sollen. Das Vorhaben wird zunächst mit den Kernel-Entwicklern, dem Veröffentlichungsteam, der Q&A-Mannschaft und den Verantwortlichen für Infrastruktur diskutiert.

Neues für Perl-Entwickler

Perl-Entwickler dürfen in Fedora 18 auf die PCRE-Bibliothek 8.30 (Perl-Compatible Regular Expression) zugreifen. Außerdem wurde beschlossen, den Zwischenspeicher für Kerberos-Anmeldungen aus dem tmp in das jeweilige Benutzerverzeichnis unter /run/user zu verschieben.

Alle Beschlüsse dieser ersten Sitzung zu Fedora 18 sind in einer E-Mail auf der Mailingliste des Fedora-Projekts festgehalten.


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tendenzrot 22. Mär 2012

...brauchen die PCRE-Bibliothek nicht. Denn die haben ja Perl. :-)

Altruistischer... 21. Mär 2012

Ich kriegs nicht hin und ich bin, laut Bugzilla, bei weitem nicht der einzige. Selbes...



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