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Linux-Distributionen: Alpha von Fedora 18 veröffentlicht

Mit einiger Verspätung ist die erste Alpha von Fedora 18 erschienen. Anwender können damit den neuen Installer oder die Unterstützung für UEFI-Systeme testen.
/ Sebastian Grüner
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Der neue Installer von Fedora 18 (Bild: Screenshot Golem.de)
Der neue Installer von Fedora 18 Bild: Screenshot Golem.de

Drei Wochen später als geplant hat das Entwicklerteam eine erste Alphaversion von Fedora 18 alias Spherical Cow veröffentlicht(öffnet im neuen Fenster) . Testwillige Nutzer werden dabei mit dem neuen Installer des Systems in Berührung kommen. Dieser führt nicht wie bisher schrittweise durch die Installation, vielmehr müssen Anwender nur noch wenige Dinge selbst konfigurieren, etwa das Installationsziel. Für andere Teile der Installation kann die Vorauswahl des Installers übernommen oder per Klick angepasst werden.

Der automatisierte Partitionierer des neuen Installers beinhaltet aber noch einen schwerwiegenden Fehler. Statt freien Platz auf der Festplatte für die Installation zu benutzen, wird die Festplatte komplett neu formatiert.

Drei verschiedene Gnome-Desktops

Fedora-Nutzer können zwischen drei Desktopumgebungen aus der Gnome-Familie wählen. So stehen Vorabversionen von Gnome 3.6, Cinnamon 1.6 und ein fast vollständiger Mate-Desktop bereit. Zudem können auch KDE SC 4.9, Xfce 4.10 und LXDE verwendet werden. Der Networkmanager kann nun mit unterstützter Hardware auch dafür genutzt werden, einen Hotspot zu betreiben.

Dank der Arbeit von Matthew Garrett wird Fedora 18 auch Uefi-Secure-Boot unterstützen, um auf Geräten zu laufen, die für Windows 8 zertifiziert sind. Für die Anbindung an Windows-Netzwerke soll Samba 4 sorgen. Damit kann Fedora als Active-Directory-Server eingesetzt werden. Samba 4 ist Anfang Juni 2012 als erste Beta erschienen.

Außerdem soll in Fedora 18 standardmäßig die Zeroconf-Implementierung Avahi gestartet werden. Damit soll es für Nutzer einfacher sein, auf Geräte wie Netzwerkdrucker zuzugreifen. Bisher müssen Anwender den Avahi-Dienst von Hand starten. Zudem wird Firewalld als Standard-Firewall eingesetzt.

Eine Liste aller für Fedora 18 geplanten Änderungen(öffnet im neuen Fenster) findet sich im Projekt-Wiki, ebenso häufige Probleme(öffnet im neuen Fenster) . Live- und Installationsabbilder zum Testen stehen ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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