Abo
  • Services:

Linux-Distribution: Ubuntu erwägt Umstieg auf Rolling Releases

Die Ubuntu-Entwickler diskutieren eine Umstellung auf sogenannte Rolling Releases, sagt Leann Ogasawara von Canonical. Statt also alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen, sollen zwischen LTS-Versionen neue Pakete immer dann zur Verfügung gestellt werden, wenn sie fertig sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Leann Ogasawara im Google-Hangout
Leann Ogasawara im Google-Hangout (Bild: Screenshot Golem.de)

Erscheint Ubuntu ab der Version 14.04 LTS nur noch alle zwei Jahre? Diese Idee werde zumindest unter den Ubuntu-Entwicklern diskutiert, sagt Leann Ogasawara (etwa ab Minute 42:00 im Video), die das Kernel-Team bei Canonical leitet. Statt also alle sechs Monate eine neue Version zu veröffentlichen, würden nur noch die LTS-Versionen freigegeben. Sie sollen wie bisher alle zwei Jahre erscheinen und für fünf Jahre von Canonical unterstützt werden. Zwischen diesen LTS-Versionen werde Ubuntu dann auf ein sogenanntes Rolling-Release-Modell umgestellt.

 
Video: Hangout mit Leann Ogasawara
Stellenmarkt
  1. natGAS Aktiengesellschaft, Potsdam
  2. Robert Bosch GmbH, Reutlingen

Noch seien einige Fragen zu klären, bevor eine Entscheidung über ein neues Release-Modell gefällt wird, sagte Ogasawara. Technisch sei das mit großer Wahrscheinlichkeit machbar, aber es habe auch Auswirkungen auf die Nutzer, die noch zu diskutieren sind.

Laufende Aktualisierungen

Ein Rolling Release hat Vor- und Nachteile: Nutzer erhalten neue Software schneller, da nicht bis zur nächsten Veröffentlichung der Distribution gewartet werden muss. Auf der anderen Seite birgt dies auch die Gefahr, dass sich Fehler einschleichen. Damit das nicht passiert, bedarf eines einer umfangreichen Testinfrastruktur. Schon heute gebe es bei Ubuntu tägliche Smoke-Tests, so Ogasawara.

Die Überlegungen laufen bei Ubuntu schon länger, wurden aber zuletzt durch die Ankündigung von Ubuntu Phone überschattet. Das Ziel ist letztendlich, effizienter zu werden und dem Nutzer eine qualitativ bessere Distribution zur Verfügung zu stellen. Arch Linux und Gentoo Linux setzen schon heute auf Rolling Releases.

Neue Kernel für alte Ubuntu-Versionen

Erstmals bekommen ältere Ubuntu-Versionen einen neuen Standard-Kernel. Das wurde bereits auf dem Ubuntu Developer Summit im Juni 2012 diskutiert. Der in Ubuntu 12.10 verwendete Linux-Kernel 3.6 wird auf die Vorgängerversion 12.04 LTS zurückportiert und als Standardkernel in das Update 12.04.2 integriert - auch auf den Installationsmedien. Damit sollen Anwender von Precise Pangolin von den neuen Treibern im aktuelleren Linux-Kernel profitieren können.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 449€
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. 54,99€ statt 99,98€
  4. ab 349€

nille02 24. Jan 2013

Schalte mal SNA ab und benutzte weiter UXA beim Intel Treiber.

Seitan-Sushi-Fan 23. Jan 2013

Du stellst fragen

Anonymer Nutzer 23. Jan 2013

file exists on filesystem, aborting.

Cobinja 23. Jan 2013

Die machen das Rolling Release doch sowieso nur, weil sie Schiss davor haben, dass ihnen...

insertcoinplease 23. Jan 2013

Reicht ja auch...


Folgen Sie uns
       


Adobe Premiere mit Quicksync ausprobiert

Quicksync ist eine überfällige Neuerung für Adobe Premiere. Wir haben die Hardwarebeschleunigung ausprobiert.

Adobe Premiere mit Quicksync ausprobiert Video aufrufen
Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


    Live-Linux: Knoppix 8.3 mit Docker
    Live-Linux
    Knoppix 8.3 mit Docker

    Cebit 2018 Die Live-Distribution Knoppix Linux-Magazin Edition bringt nicht nur die üblichen Aktualisierungen und einen gegen Meltdown und Spectre geschützten Kernel. Mir ist das kleine Kunststück gelungen, Knoppix als Docker-Container zu starten.
    Ein Bericht von Klaus Knopper


      K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
      K-Byte
      Byton fährt ein irres Tempo

      Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
      Ein Bericht von Dirk Kunde

      1. Elektromobiltät UPS kauft 1.000 Elektrolieferwagen von Workhorse
      2. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
      3. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor

        •  /