Linux-Distribution: Ubuntu diskutiert Ende der 32-Bit-Unterstützung

Dass die Linux-Distribution die Unterstützung des 32-Bit-Befehlssatzes für x86-Chips einstellt, ist aus Sicht der Ubuntu-Entwickler nur noch eine Frage der Zeit. Um den richtigen Zeitpunkt zu wählen, werden nun auch die Nutzer befragt.

Artikel veröffentlicht am ,
Nur einige wenige alte Netbooks verstehen wohl kein 64-Bit.
Nur einige wenige alte Netbooks verstehen wohl kein 64-Bit. (Bild: Mario Sánchez Prada/CC-BY-SA 2.0)

Nach mehreren Anläufen versucht das Ubuntu-Team nun erneut, ein Ende seiner Pflege für den 32-Bit-Befehlssatz von x86-Chips festzulegen. Eine endgültige Entscheidung in dieser Sache, die seit Jahren immer mal wieder diskutiert wird, ist regelmäßig verschoben worden. Die Begründung für das Ende der Pflege und der vollständige Wechsel auf 64 Bit sind dabei leicht nachvollziehbar.

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So ist das Erstellen der 32-Bit-Images sowie der dazugehörigen Pakete ein großer Mehraufwand, da diese getestet und verifiziert werden müssen. Darüber hinaus wird zum Speichern und Verteilen dieser Version Speicherplatz und Bandbreite benötigt. Die Ubuntu-Entwickler müssen sich deshalb immer wieder die Frage stellen, ob dieser Aufwand gerechtfertigt ist. Das hängt aber sehr von der Nutzerzahl der 32-Bit-Variante ab.

Offenbar kaum noch Nutzer

Bei einer naiven Herangehensweise spricht eigentlich nichts gegen ein auch kurzfristiges Ende der Unterstützung. Immerhin ist in den vergangenen zehn Jahren kaum eine x86-CPU erschienen, die 64-Bit nicht unterstützt, was insbesondere für den Server-Bereich gilt. Deshalb sollen die Bemühungen auch zuerst in diesem Bereich zurückgefahren werden. Für den Desktop-Bereich gelten zwar im Prinzip ähnliche Überlegungen, doch vor allem einige Chips der frühen Atom-Generationen von Intel unterstützten kein 64-Bit.

Einem Vorschlag zufolge könnte Ubuntu mit der Veröffentlichung der Version 18.04 im April 2018 schon keine 32-Bit-Images mehr anbieten. Pakete für die 32-Bit-Architektur sollen für diese Version aber weiter angeboten werden. Über die Langzeitpflege könnten Nutzer dann bis ins Jahr 2023 Rechner ohne 64-Bit-fähige x86-Chips benutzen.

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Um herauszufinden, wie viele Nutzer von einem Ende der 32-Bit-Unterstützung betroffen wären, hat das Team eine Nutzer-Umfrage erstellt.

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matzems 24. Sep 2016

Denke mal mitlerweile ist 64bit einfach Standard und 32 bit nur noch Nostalgie die...

yoyoyo 31. Jul 2016

Ne, das sind Pakete der 64Bit Version, die 32Bit Bibliotheken enthalten. Klingt komisch...

Gassi 30. Jun 2016

In Virtuellen Maschinen ist die 32 Bit Version nach wie vor sehr praktisch, da sie...

ap (Golem.de) 30. Jun 2016

Bevor es hier noch persönlicher wird, wird der Thread geschlossen.

Endwickler 30. Jun 2016

Ich sehe hinter dem Link am Ende des Artikels nichts dergleichen. Wo übersehe ich sie?



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