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Linux-Distribution: Suse-CTO schlägt engere Verbindung zu Opensuse vor

Das soll die die Entwickler-Community und Industriepartner von Suse näher zusammenbringen.

Artikel veröffentlicht am , Ulrich Bantle/Linux Magazin/
Das Suse-Maskottchen ist ein Chamäleon.
Das Suse-Maskottchen ist ein Chamäleon. (Bild: Renee Grayson, flickr.com/CC-BY 2.0)

Auf der Mailingliste des Opensuse-Projekts schlägt der Technikchef bei dem Linux-Spezialisten Suse, Gerald Pfeifer, vor, die Distributionen Suse Linux Enterprise (SLE) und die Community-Distribution Opensuse Leap näher zusammenzuführen. Pfeifer ist derzeit auch im Vorstand des Opensuse-Projekts und bezeichnet die Idee in seiner Nachricht an die Opensuse-Liste mit einem Wortspiel als "Closing the Leap Gap". Ziel sei eine engere Verbindung der Entwickler, Opensuse Leap solle eine Entwicklerplattform für Communities und Industriepartner sein, erklärt Pfeifer.

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Von der Zusammenarbeit sollen SLE und Leap gleichermaßen profitieren, SLE durch die schnellere Entwicklung bei Leap, Leap wiederum durch den stabilen Enterprise-Code. Die Codebasis von Leap und SLE werde für diesen Zweck nicht nur die Quellen teilen, es werde dann auch SLE-Binaries für eine Aufnahme in Leap geben, schreibt Pfeifer.

Er schlägt drei Schritte zur Umsetzung vor, für die im Hintergrund bereits einige Vorbereitungen seitens Suse gelaufen seien. Als erstes gelte es, die Codebasen von Leap 15.2 und SLE 15 SP2 so weit wie möglich zu vereinen. Suse habe dafür bereits Aufräumarbeiten gestartet. Parallel zu dieser Aktion solle es als zweiten Schritt einen Ableger von Opensuse Leap 15.2 mit SLE-Binaries geben. Pfeifer schlägt dafür als Zeitfenster der Veröffentlichung den Oktober 2020 vor. Abschließend solle es ein Opensuse Leap 15.3 mit standardmäßig enthaltenen SLE-Binaries geben.

Pfeifers Mail an die Opensuse-Liste enthält auch eine kurze Fragerunde mit Verantwortlichen von Suse und Opensuse. Suse-Entwicklungsschef Thomas di Giacomo unterstreicht die wichtige Rolle der Community und das unbedingte Festhalten von Suse an den Prinzipien von Open Source. Der Leiter des Produktmanagements für den Linux Bereich, Matthias Eckermann, von dem die Idee zum "Closing the Leap Gap" stammt, nennt die Notwendigkeit einer tieferen und zugleich offeneren Zusammenarbeit als Hauptgrund.

Es gehe zwischen den Entwicklern derzeit viel Potenzial verloren, erläutert Eckermann. Die Idee zum "Closing the Leap Gap" sei mit dem Opensuse-Vorstand besprochen worden, bevor es bei Suse vorgebracht worden sei, erklärt Eckermann. Ein FAQ im Opensuse-Wiki erläutert weitere Aspekte. Der Vorschlag wird derzeit auch auf der Mailingliste von Opensuse diskutiert.

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Kleba 14. Apr 2020

Das ist (zumindest bei Golem) kein Fehler, sondern ist intern so üblich. Siehe auch hier


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