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Linux-Distribution: Opensuse baut um und verschiebt Version 13.2

Das Opensuse-Projekt verschiebt wegen einiger Veränderungen die nächste stabile Version 13.2 auf kommenden November. Der erste Meilenstein ist dennoch bereits verfügbar, allerdings mit noch instabiler Software.
/ Sebastian Grüner
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Opensuse 13.2 wird auf November verschoben. (Bild: Opensuse)
Opensuse 13.2 wird auf November verschoben. Bild: Opensuse

Das Opensuse-Team geht einen ähnlichen Weg(öffnet im neuen Fenster) wie das Fedora-Projekt, das die Gestaltung der Distribution umstrukturiert und seine nächste stabile Veröffentlichung verschiebt. Die nächste Version der Distribution – 13.2 – wird von Juli auf vermutlich November verschoben, da das Team den Erstellungsprozess der Distribution überarbeitet.

Vor allem, um das Zusammenstellen der verschiedenen Softwarepakete in dem Factory-Entwicklungszweig zu vereinfachen und damit auch offener für Freiwillige aus der Community(öffnet im neuen Fenster) zu sein, sollen die verwendeten Werkzeuge verbessert werden. Dazu gehören der Open-Build-Service zum Bauen der Pakete ebenso wie OpenQA zum Testen.

Zwar sind noch nicht alle Details zum Umbau geklärt, trotzdem ist das Opensuse-Team zuversichtlich, im November Version 13.2 zu veröffentlichen. Diese wird wie bisher mit der Unterstützung von Suse erstellt und nach dem Erscheinen gepflegt. Näheres dazu soll auf der Opensuse Conference(öffnet im neuen Fenster) Ende April in Dubrovnik entschieden werden.

Meilenstein bringt viele Veränderungen

Darüber hinaus steht die Liste der aufzunehmenden Pakete auch noch nicht abschließend fest. Dennoch ist bereits eine erste Entwicklungsversion, ein sogenannter Meilenstein, verfügbar. Dieser enthält einige grundlegende Veränderungen: So ist Brtfs das Standarddateisystem, Dracut(öffnet im neuen Fenster) ersetzt das bisher verwendete Initrd und Wicked(öffnet im neuen Fenster) bildet den Ersatz für Ifup zur Netzwerkkonfiguration.

Die Grundlagen des Systems bilden ein aktueller Release-Candidate von Linux 3.14 sowie Systemd 210. Zur Paketverwaltung wird eine neue Zypper-Version verwendet, ebenso wie Packagekit 0.8.16, welches das neue Appdata-Format unterstützt. Die zentrale Verwaltung Yast besitzt eine neue Oberfläche und ist auch auf Qt5 portiert wurden.

Als Arbeitsoberfläche sind eine aktuelle Version des 4er-Zweigs der KDE-Software enthalten, die KDE Frameworks 5 können aber ebenfalls verwendet werden. Zur Grafikdarstellung wird die Bibliothek Mesa 10.1 eingesetzt, Wayland und Weston 1.4 können auch genutzt werden. Zur Entwicklung stehen GCC 4.9, CMake 3.0, Git 1.9, Ruby 2.1 oder auch Python 3.4 bereit.

Der aktuelle Meilenstein steht über die Server von Opensuse zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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