Linux-Distribution: Opensuse 13.1 ist fertig

Pünktlich hat das Opensuse-Team Version 13.1 der Linux-Distribution nach achtmonatiger Entwicklungszeit freigegeben. Der Schwerpunkt von Opensuse 13.1 liegt in der Stabilität, betonen die Entwickler. Neben dem Linux-Kernel 3.11 sind der Desktop Gnome 3.10 und KDE SC 4.11 dabei.

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Opensuse 13.1 ist veröffentlicht worden.
Opensuse 13.1 ist veröffentlicht worden. (Bild: Opensuse)

Mit der Veröffentlichung von Opensuse 13.1 geht eine achtmonatige Entwicklungszeit der Linux-Distribution zu Ende. Trotz der Betonung auf Stabilität hat Opensuse 13.1 zahlreiche aktuelle Pakete, darunter den Linux-Kernel 3.11.6, der Anfang Oktober 2013 erschienen ist. Die KDE SC samt Plasma-Desktop ist in Version 4.11.2 vorhanden, Gnome steht in Version 3.10 zur Nutzung bereit. Opensuse 13.1 soll drei Jahre lang unterstützt werden.

Btrfs wird abermals nicht Standard

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Btrfs kann seit Opensuse 12.1 über dessen Installationswerkzeug Yast genutzt werden. Zur Diskussion stand jedoch, Btrfs als Standarddateisystem in Opensuse 13.1 zu definieren. Das Opensuse-Team hat sich aber dagegen entschieden. Es steht weiterhin nur als Alternative zu dem standardmäßig verwendeten Ext4 bei der Installation bereit, allerdings prominent im Hauptfenster des Partionierungswerkzeugs des Installers. Das Snapshotverwaltungswerkzeug Snapper für Btrfs wurde ebenfalls aktualisiert und liegt jetzt in Version 0.1.7 bei.

Die Entwickler haben die Geräteverwaltung Udev in die aktuelle Version der Startumgebung Systemd integriert. Das soll unter anderem die Benennung der Netzwerkgeräte auch nach einem Neustart konsistent halten. Außerdem unterstützt Opensuse 13.1 Uefis Secure Boot.

Aktualisierte Desktops

KDEs Plasma-Desktop wurde auf 4.11.2 aktualisiert. Außerdem liegt der Gnome-Desktop in Version 3.10 bei. In beiden Desktops wird künftig Bluez5 verwendet. In KDE ist die Netzwerkverwaltung Plasma-nm jetzt weitgehend nutzbar. Für die finale Version soll noch der E-Book-Reader Calibre repariert und die Bürosuite Libreoffice auf Version 4.1.2 aktualisiert werden. Mit SDL2_ttf soll die Multimediabibliothek Simple Directmedia Layer 2 (SDL) komplett vorliegen. Die Portierung der Systemverwaltung Yast auf Ruby wurde abgeschlossen. Außerdem kommt die Fonte-Engine Freetype 2.5 zum Einsatz, die für eine bessere Schriftendarstellung sorgen soll.

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Für Entwickler hat das Opensuse-Team Version 3.8 der GNU Compiler Collection (GCC) integriert. Obwohl die Anwendungen in Opensuse und der KDE SC auf Qt 4.8 basieren, liegt für Entwickler bereits Qt 5.1 bei. Die Skriptsprachen Rails 4, Ruby 2.0 und PHP 5.4.20 liegen ebenfalls bei.

Neben der Datenbank Mysql 5.6.12 mit verbesserter Verschlüsselung und einer leistungsfähigeren Innodb-Engine ist MariaDB 5.5.33 in Opensuse 13.1 der Standard. Für die Virtualisierung stehen KVM 1.6 oder Xen 4.1 bereit. Openstack liegt in der Version Havana vor. Außerdem gibt es mit S3fs ein Fuse-Modul, mit dem sich Amazons S3-Buckets in das Dateisystem einbinden lassen.

Opensuse 13.1 steht auf den Servern des Projekts zum Download bereit.

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AntonAusTirol 20. Nov 2013

Ich mag das Suse-Chamäleon. Ich bin von Ubuntu 10.04 wieder zu SuSe (damals 12.1...

honk 20. Nov 2013

Welche sollen das sein? Ich nutze seit Jahren nur noch 64bit unter Linux, und habe noch...



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