Linux-Distribution: Opensuse-12.3-Beta mit Linux 3.7

Die erste und wohl einzige Beta von Opensuse 12.3 ist verfügbar(öffnet im neuen Fenster) . Als Basis des Systems wird der erst wenige Wochen alte Linux-Kernel 3.7.1 verwendet. Dieser bietet Verbesserungen an den Dateisystemen Ext4 und Btrfs sowie am Netzwerkstack. Zudem unterstützt der Kernel, das System gleichzeitig in die beiden Ruhezustände Suspend-to-Disk und Suspend-to-RAM zu versetzen, was Datenverlust vorbeugen soll.
Als Oberfläche können Tester den zweiten Release Candidate von KDE SC 4.10 verwenden. Für Office-Pakete stellt das Opensuse-Projekt Libreoffice 3.6 statt der kommenden Version 4.0 bereit, um möglichst stabile Software zu verwenden. Pakete für Libreoffice 4.0 sollen aber nach der finalen Opensuse-Veröffentlichung zur Verfügung stehen.
Auch den Paketmanager überarbeitet das Entwicklerteam und hat für der Beta bereits einige Fehler behoben. Für die folgenden Release Candidates wollen die Entwickler noch Package-Kit aktualisieren und eine Lösung dafür anbieten, dass Package-Kit häufig das Kommandozeilenwerkzeug Zypper blockiert.
Zum Testen der Beta veranstaltet das Unternehmen Suse heute und morgen einen Hackathon(öffnet im neuen Fenster) , an dem via Google+-Hangout(öffnet im neuen Fenster) teilgenommen werden kann. Auch die mittlerweile obligatorischen Beta-Pizza-Partys(öffnet im neuen Fenster) finden wieder statt.
Für Tester stehen Installationsabbilder der Beta auf der Projektwebseite zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Anfang und Ende Februar sollen die Release Candidates folgen, als Erscheinungstermin für Opensuse 12.3 ist der 13. März 2013 geplant(öffnet im neuen Fenster) .



