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Linux-Distribution: Opensuse 12.2 kommt mit Grub2 und GCC 4.7

Für das kommende Opensuse 12.2 plant das Team einige größere Neuerungen, etwa Grub2 als Standard, GCC 4.7 sowie eine ARM-Portierung. Mit dem zweiten Meilenstein können einige Änderungen bereits getestet werden.

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Das Opensuse-Maskottchen: ein Chamäleon
Das Opensuse-Maskottchen: ein Chamäleon (Bild: Ridard, Camaeleon/Wikimedia.org/CC-BY-SA 3.0)

Das Opensuse-Team hat einen zweiten Meilenstein für die kommende Version 12.2 veröffentlicht, die im Juli 2012 erscheinen soll. Neben aktualisierten Anwendungen wie Libreoffice, dem Gnome- und dem KDE-Desktop haben die Entwickler die Bootanzeige Plymouth integriert. Diese Software wurde ursprünglich im Fedora-Projekt entwickelt und unterstützt das Kernel-Mode-Setting sowie den Direct Rendering Manager des Linux-Kernels.

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Neben bereits integrierten Funktionen, die definitiv in Opensuse 12.2 erhalten sein werden, plant das Team einige Softwareveränderungen, die sich noch in der Entwicklung befinden. Dazu zählt etwa der Umstieg auf den Bootloader Grub 2, der zwar seit längerer Zeit in den Paketquellen vorhanden ist, jedoch nicht standardmäßig eingesetzt wird. Außerdem soll die Distribution mit der Gnu Compiler Collection (GCC) 4.7 erstellt werden. Damit wäre Opensuse die zweite große Distribution nach Fedora, die GCC in dieser Version nutzt.

Offizielle ARM-Portierung

Darüber hinaus soll die ARM-Portierung mit 12.2 den offiziellen Status erreichen und eingesetzt werden können. Außerdem diskutieren die Entwickler das sogenannte USRMerge, also das Verschieben sämtlicher Binärdateien und Bibliotheken in das /usr-Verzeichnis, was bereits in Fedora 17 umgesetzt wird.

Ebenso arbeiten die Entwickler stark am Appstream-Projekt, das die Installation von Anwendungen für Nutzer erheblich vereinfachen soll. Mit Appstream wird ein ähnliches Konzept verfolgt, wie es Canonical mit dem Softwarecenter in Ubuntu umgesetzt hat, Appstream soll den Installationsprozess jedoch distributionsübergreifend vereinheitlichen.

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Des Weiteren soll Opensuse 12.2 mindestens auf dem Kernel 3.3 basieren und die Grafikbibliothek Mesa 8.0 einsetzen. Es ist außerdem möglich, dass die Oberfläche Razor-qt integriert wird. Diese basiert wie die Oberflächen von KDE auf dem Qt-Framework, soll jedoch weniger Ressourcen beanspruchen.

Abbilder von Opensuse 12.2 Meilenstein 2 stehen ab sofort zum Download auf den Seiten des Projekts bereit.

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