• IT-Karriere:
  • Services:

Linux-Distribution: Fedora 33 erscheint mit Btrfs als Standard

Die aktuelle Version der Linux-Distribution Fedora bringt außerdem eine IoT-Edition, verbessert den ARM-Support und nutzt Nano.

Artikel veröffentlicht am ,
Fedora 33 ist verfügbar.
Fedora 33 ist verfügbar. (Bild: Fedora Magazine/CC-BY 3.0)

Die von Red Hat gesponserte Linux-Distribution Fedora ist in Version 33 erschienen. Die Community setzt damit eine groß diskutierte Änderung um: Als Standard-Dateisystem kommt Btrfs zum Einsatz. Bisher wurde dafür Ext4 verwendet. Das ist unter anderem mit Blick auf die bisherigen Tätigkeiten des Hauptsponsors Red Hat durchaus kontrovers, da dieser den Support für Btrfs in Red Hat Enterprise Linux (RHEL) beendet hatte.

Stellenmarkt
  1. Allianz Deutschland AG, München,Unterföhring
  2. TREND Service GmbH, Wuppertal

Die Community hat sich hier aber in ihrer Entscheidung durchgesetzt und verweist auf die Stabilität des Copy-on-Write-Dateisystems sowie dessen jahrelange Nutzung durch Facebook und Suse. Die Dateisystem-Kompression von Btrfs wird jedoch nur als Opt-In angeboten. Künftig soll diese auch automatisch genutzt werden.

Besserer IoT- und ARM-Support

Als Variante der Linux-Distribution gibt es eine offizielle IoT-Edition von Fedora. Die setzt auf die sogenannten Platform Abstraction for Security. Dabei handelt es sich um eine Open-Source-Schnittstelle, die Hardware-Sicherheit und kryptographische Operationen plattformagnostisch anbieten soll.

Für den ARM-Port der Distribution kann nun das freie .Net Core auf AArch64 genutzt werden. Verbessert hat das Team eigenen Angaben zufolge außerdem den Support für die Pine64-Geräte, Nvidias Jetson-Boards sowie für Rockchip-SoCs.

Mit Nano, ohne DNSSEC

Zum Programmieren und Entwickeln liefert Fedora die üblichen Werkzeug-Upgrades. Dazu gehören unter anderem Python 3.9, Ruby on Rails 6.0 und Perl 5.32. Neu ist darüber hinaus, dass als Standardeditor nun Nano genutzt wird statt Vi. Letzteres ist natürlich weiter als Paket verfügbar und nutzbar.

Zur Namensauflösung nutzt Fedora Systemd-Resolved, was etwa in Ubuntu schon länger zum Einsatz kommt. Das Fedora-Team hat sich hier jedoch wegen eventueller Kompatibilitätsprobleme mit Netzwerkhardware dazu entschieden, die Nutzung von DNSSEC komplett zu deaktivieren. In einem Kommentar haben wir DNSSEC bereits vor fünf Jahren als gescheitert bezeichnet.

Das Team weist in seiner Ankündigung außerdem auf eventuelle Probleme hin, die in Zusammenhang mit der Boothole-Lücke in Grub und bereits zurückgezogenen Zertifikaten in der Firmware von Rechnern stehen. Unter Umständen kann diese dazu führen, dass ein Start mit aktiviertem Secure Boot nicht möglich ist. Der Systemstart ohne Secure Boot soll aber weiter möglich sein. Weitere Details finden sich in der Ankündigung und im Projekt-Wiki.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 6,49€
  2. 29,49€
  3. 15,99€

DWolf 29. Okt 2020 / Themenstart

1.) Hab ich nie gesagt, dass ich vim-Profi bin, das ist deine Interpretation. Ich find...

NativesAlter 29. Okt 2020 / Themenstart

$ flatpak --user remote-add --if-not-exists yourrepo [...] $ flatpak --user install...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Linux unter Windows 10 installieren - Tutorial

Wir zeigen im Video, wie man in wenigen Minuten Linux unter Windows 10 zum Laufen bringt.

Linux unter Windows 10 installieren - Tutorial Video aufrufen
Covid-19: So funktioniert die Corona-Vorhersage am FZ Jülich
Covid-19
So funktioniert die Corona-Vorhersage am FZ Jülich

Das Forschungszentrum Jülich hat ein Vorhersagetool für Corona-Neuinfektionen programmiert. Projektleiter Gordon Pipa hat uns erklärt, wie es funktioniert.
Ein Bericht von Boris Mayer

  1. Top 500 Deutscher Supercomputer unter den ersten zehn
  2. Hochleistungsrechner Berlin und sieben weitere Städte bekommen Millionenförderung
  3. Cineca Leonardo Nvidias A100 befeuert 10-Exaflops-AI-Supercomputer

Librem Mini v2 im Test: Der kleine Graue mit dem freien Bios
Librem Mini v2 im Test
Der kleine Graue mit dem freien Bios

Der neue Librem Mini eignet sich nicht nur perfekt für Linux, sondern hat als einer von ganz wenigen Rechnern die freie Firmware Coreboot und einen abgesicherten Bootprozess.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Purism Neuer Librem Mini mit Comet Lake
  2. Librem 14 Purism-Laptops bekommen 6 Kerne und 14-Zoll-Display
  3. Librem Mini Purism bringt NUC-artigen Mini-PC

iPhone 12 Mini im Test: Leistungsstark, hochwertig, winzig
iPhone 12 Mini im Test
Leistungsstark, hochwertig, winzig

Mit dem iPhone 12 Mini komplettiert Apple seine Auswahl an aktuellen iPhones für alle Geschmäcker: Auf 5,4 Zoll sind hochwertige technischen Finessen vereint, ein besseres kleines Smartphone gibt es nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Bauteile des iPhone 12 kosten 313 Euro
  2. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler
  3. iPhone Magsafe ist nicht gleich Magsafe

    •  /