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Fedora 25 ist der Anfang vom Ende von X11.
Fedora 25 ist der Anfang vom Ende von X11. (Bild: Matthew Miller, Fedora Magazine/CC-BY-SA 4.0)

Einfach MP3 hören und Hybridgrafik nutzen

Eine große und eher irritierend erscheinende Neuerung ist, dass Fedora 25 nun MP3-Dateien abspielen kann. Nutzer mussten dazu bisher umständlich einen entsprechenden Decoder aus einer speziellen Paketquelle installieren. Das ist nun aber einfach über das Standard-Repository aus der Gnome Software heraus möglich, oder über ein Plugin aus einer Multimedia-Anwendung heraus, das den Codec nachinstalliert, wie der Entwickler Christian Schaller in seinem Blog schreibt.

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Dass der MP3-Codec bisher nicht in Fedora zur Verfügung stand, liegt an dessen Patenten und den damit verbundenen eventuellen Lizenzzahlungen, oder möglichen rechtlichen Konsequenzen, falls die Lizenzen nicht bezahlt werden. Der Schutz für die meisten MP3-Patente lief jedoch im vergangenen Jahr aus, so dass die Integration in Fedora nun wohl ohne rechtliche Probleme möglich sein dürfte.

Die Unterstützung beläuft sich nur auf das Abspielen der Dateien, nicht aber auf das Encoding. Die anderen großen Distributionen pflegen die Software zur Unterstützung patentbehafteter Codecs in externen Paketquellen, die durch die unabhängigen Communitys betreut werden. Auch bei Fedora war das bisher der Fall. Der MP3-Standard ist im Jahr 1993 erschienen.

Unterstützung für Hybridgrafik

Ebenso schon einige Jahre her, wenn auch deutlich weniger als die MP3-Standardisierung, ist der fast schon legendäre Stinkefinger von Linux-Erfinder Linus Torvalds für den Grafikkartenhersteller Nvidia. Torvalds kritisierte Nvidia damals mit harschen Worten für die mangelnde Treiberunterstützung der sogenannten Optimus-Technologie, bei der zusätzlich zu einer auf dem CPU-Chip integrierten GPU eine zweite aber leistungsfähigere GPU zum Einsatz kommt.

Der Red-Hat-Entwickler Hans de Goede hat im Sommer dieses Jahres bekanntgegeben, die letzten noch verbliebenen Probleme zur Unterstützung dieser Hybridgrafiklösung umzusetzen. Noch können diese Funktionen aber nicht unter Wayland, sondern nur unter X11, genutzt werden. Zur einfachen Verwendung der Funktion ist ein Gnome-Menü entstanden, das es ermöglicht, bestimmte Programme auf der dezidierten Grafikkarte statt auf der integrierten GPU auszuführen.

Erstmals Rust enthalten

Neu in Fedora 25 ist die Unterstützung für die Systemprogrammiersprache Rust, die ursprünglich als Hobbyprojekt eines Mozilla-Angestellten anfing und mittlerweile von Mozilla mit Hilfe der Community erstellt wird. Teile des Firefox-Browsers nutzen bereits Rust. Die aktuelle Fedora-Version enthält einen Rust-Compiler sowie das dazugehörige Build-System Cargo.

Webentwicklern steht nun darüber hinaus Ruby on Rails 5.0 bereit, sowie PHP 7 und die aktuelle Version 6 von Node.js. Basis für Fedora 25 bildet Linux 4.8, das vor wenigen Wochen erschienene Mesa 13.0 wird wohl demnächst als Update nachgeliefert.

Weitere Neuerung finden sich in den Release-Notes sowie in der Ankündigung durch Fedora-Projektleiter Matthew Miller. Fedora 25 steht in verschiedenen Varianten zum Download bereit.

 Linux-Distribution: Fedora 25 erscheint mit Wayland als Standard

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matzems 05. Dez 2016

Alles Geschmackssache. Hatte schon folgendes getestet: Fedora, Arch, Manjaro, Ubuntu...

Seitan-Sushi-Fan 25. Nov 2016

Chromium/Chrome nutzt keines der Standard-Toolkits, sondern ein Selbstgestricktes namens...

FedoraUser 24. Nov 2016

Leertaste macht den gleichen job. :)

felix.schwarz 23. Nov 2016

Soweit ich weiß ( https://www.wired.com/2016/03/epic-story-dropboxs-exodus-amazon-cloud...



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