Linux-Distribution: Debian 11 erweitert treiberloses Scannen und Drucken

Die Version 11 von Debian erscheint mit zahlreichen Neuerungen für Desktop-Nutzer. Der LTS-Kernel 5.10 bringt unter anderem den Exfat-Treiber.

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Debian 11 ist erschienen.
Debian 11 ist erschienen. (Bild: Juliette Taka/CC-BY-SA 4.0)

Die Debian-Community hat die aktuelle stabile Version 11 ihrer Linux-Distribution veröffentlicht. Sie erhält mehr als 11.000 neue Pakete im Vergleich zur Vorversion und hat somit insgesamt rund 60.000 Pakete. Außerdem hat das Team mehr als 9.000 Pakete als veraltet markiert und entfernt. Zahlreiche Neuerungen gibt es für Desktop-Nutzer.

Eines der neu hinzugefügten Pakete ist ipp-usb, das - wie der Name andeutet - IPP-over-USB implementiert. Wird dies vom heimischen Drucker unterstützt, kann das Gerät von Debian ähnlich wie ein Netzwerkdrucker genutzt werden. Letztlich heißt das, dass keine gerätespezifischen Druckertreiber mehr installiert werden müssen. Darauf aufbauend steht auch das Paket sane-airscan bereit, das das von Microsoft geschaffene WSD-Framework unterstützt. Damit ist auch ein treiberloses Scannen möglich.

Für Desktop-Nutzer stehen darüber hinaus GNOME 3.38, KDE Plasma 5.20, LXDE 11, LXQt 0.16, MATE 1.24 und Xfce 4.16, also Desktop-Umgebungen bereit. Genutzt werden kann auch Libreoffice in Version 7.0. Der Befehl open ist nun ein Alias für xdg-open.

Grundlage von Debian 11 bildet der Linux-Kernel 5.10 mit Langzeitsupport. Das Kernel-Upgrade bringt unter anderem den neuen Exfat-Treiber erstmals auch in die Distribution von Debian. Ein FUSE-Treiber ist nicht mehr notwendig. Der neue Exfat-Treiber für den Linux-Kernel stammt von Samsung und basiert auf dem vor Jahren geleakten Treiber des Herstellers. Systemd nutzt standardmäßig das Cgroup-API in Version 2 und das Journal speichert Log-Informationen dauerhaft. Weitere Neuerungen und Informationen zur aktuellen 11 von Debian alias Bullseye liefern die Release Notes.

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