Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Linux-Distribution: Beta von Opensuse 13.1 erschienen

Mit der Veröffentlichung der Beta von Opensuse 13.1 wird die Entwicklung der Pakete eingefroren und es werden nur noch Fehler behoben. Für Anwender stehen Kernel 3.11, KDE SC 4.11 und die Beta von Gnome 3.10 sowie weitere zum Testen bereit.
/ Sebastian Grüner
47 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Opensuse-13.1-Beta ist erschienen. (Bild: Opensuse)
Opensuse-13.1-Beta ist erschienen. Bild: Opensuse

Die kommenden zwei Monate wollen sich die Entwickler von Opensuse 13.1 nun darauf beschränken, Fehler in der Distribution zu beheben, bevor diese Mitte November 2013 veröffentlicht wird. Neue Funktionen einzupflegen, ist mit der Veröffentlichung der einzigen Beta(öffnet im neuen Fenster) nicht mehr erlaubt.

Den Kern der Distribution bilden der erst vor wenigen Tagen veröffentlichte Linux-Kernel 3.11.1 , der vor allem Verbesserungen an Grafiktreibern mitbringt, sowie der Init-Dienst Systemd 207. Letzteres macht in einigen Fällen die Verwendung der Fstab-Datei überflüssig, ebenso ändert sich für Admins die Verwaltung von CGroups .

Als Oberflächen steht für Nutzer KDE SC 4.11 bereit sowie die zweite Beta von Gnome 3.10 , das nächste Woche in einer stabilen Version erscheinen soll. Für eine gute Grafikdarstellung sorgt die Bibliothek Mesa 9.2 , die sich für Experimente mit dem Freedreno-Treiber für die Adreno-Grafikkerne in Qualcomms Snapdragon-SoCs sowie mit Wayland eignet.

Btrfs wieder kein Standard

Das bei der Installation als Standard voreingestellte Dateisystem bleibt weiterhin Ext4. Auf die Vorauswahl von Btrfs verzichtet das Team auch dieses Mal, da einige der Funktionen von Btrfs und den dazugehörigen Tools immer noch als zu instabil gelten. Ebenso sind nur die als stabil geltenden Funktionen von Btrfs aktiviert. Für besonders eifrige Tester steht jedoch über die Kernel-Kommando-Zeile der Befehl allow_unsupported=1 bereit, welcher als noch experimentell gekennzeichnete Funktionen des Dateisystems aktiviert.

Darüber hinaus haben die Entwickler festgestellt, dass zu wenige Btrfs überhaupt testen. Deshalb entschlossen sie sich dazu, in dem Installer der Opensuse-Beta explizit durch ein Pop-up die Tester zu fragen, ob diese nicht vielleicht Btrfs ausprobieren wollen. Das Pop-up bezeichnet der Release-Manager Stephan Kulow(öffnet im neuen Fenster) als " unausgereiften Hack ", weshalb die Aufforderung aus dem Release Candidate und der finalen Version auch wieder entfernt werden soll. Trotz des Beibehaltens von Ext4 in der Vorauswahl hält das Team aber an dem Plan fest, mittelfristig standardmäßig Btrfs verwenden zu wollen.

Verschiedene Installationsabbilder der Beta von Opensuse 13.1 stehen ab sofort zum Download über die Projektwebseite bereit. Die Veröffentlichung der finalen Version ist für den 11. November 2013 vorgesehen.


Relevante Themen