Abo
  • Services:

Linux-Distribution: Beta von Opensuse 13.1 erschienen

Mit der Veröffentlichung der Beta von Opensuse 13.1 wird die Entwicklung der Pakete eingefroren und es werden nur noch Fehler behoben. Für Anwender stehen Kernel 3.11, KDE SC 4.11 und die Beta von Gnome 3.10 sowie weitere zum Testen bereit.

Artikel veröffentlicht am ,
Opensuse-13.1-Beta ist erschienen.
Opensuse-13.1-Beta ist erschienen. (Bild: Opensuse)

Die kommenden zwei Monate wollen sich die Entwickler von Opensuse 13.1 nun darauf beschränken, Fehler in der Distribution zu beheben, bevor diese Mitte November 2013 veröffentlicht wird. Neue Funktionen einzupflegen, ist mit der Veröffentlichung der einzigen Beta nicht mehr erlaubt.

Stellenmarkt
  1. LexCom Informationssysteme GmbH, München
  2. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim, Koblenz

Den Kern der Distribution bilden der erst vor wenigen Tagen veröffentlichte Linux-Kernel 3.11.1, der vor allem Verbesserungen an Grafiktreibern mitbringt, sowie der Init-Dienst Systemd 207. Letzteres macht in einigen Fällen die Verwendung der Fstab-Datei überflüssig, ebenso ändert sich für Admins die Verwaltung von CGroups.

Als Oberflächen steht für Nutzer KDE SC 4.11 bereit sowie die zweite Beta von Gnome 3.10, das nächste Woche in einer stabilen Version erscheinen soll. Für eine gute Grafikdarstellung sorgt die Bibliothek Mesa 9.2, die sich für Experimente mit dem Freedreno-Treiber für die Adreno-Grafikkerne in Qualcomms Snapdragon-SoCs sowie mit Wayland eignet.

Btrfs wieder kein Standard

Das bei der Installation als Standard voreingestellte Dateisystem bleibt weiterhin Ext4. Auf die Vorauswahl von Btrfs verzichtet das Team auch dieses Mal, da einige der Funktionen von Btrfs und den dazugehörigen Tools immer noch als zu instabil gelten. Ebenso sind nur die als stabil geltenden Funktionen von Btrfs aktiviert. Für besonders eifrige Tester steht jedoch über die Kernel-Kommando-Zeile der Befehl allow_unsupported=1 bereit, welcher als noch experimentell gekennzeichnete Funktionen des Dateisystems aktiviert.

Darüber hinaus haben die Entwickler festgestellt, dass zu wenige Btrfs überhaupt testen. Deshalb entschlossen sie sich dazu, in dem Installer der Opensuse-Beta explizit durch ein Pop-up die Tester zu fragen, ob diese nicht vielleicht Btrfs ausprobieren wollen. Das Pop-up bezeichnet der Release-Manager Stephan Kulow als "unausgereiften Hack", weshalb die Aufforderung aus dem Release Candidate und der finalen Version auch wieder entfernt werden soll. Trotz des Beibehaltens von Ext4 in der Vorauswahl hält das Team aber an dem Plan fest, mittelfristig standardmäßig Btrfs verwenden zu wollen.

Verschiedene Installationsabbilder der Beta von Opensuse 13.1 stehen ab sofort zum Download über die Projektwebseite bereit. Die Veröffentlichung der finalen Version ist für den 11. November 2013 vorgesehen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 399€
  2. ab 119,98€ (Release 04.10.)
  3. 915€ + Versand

baltasaronmeth 23. Sep 2013

*BSD verhält sich zu Linux, wie Baseball zu Eishockey.

Anonymer Nutzer 21. Sep 2013

Das Windows 8 so schnell ist, könnte schon auf ein Novell Patent zurück zu führen sein...

matbhm 20. Sep 2013

.... weshalb wird jede Stunde ein Snapshot gemacht, weshalb werden alte nicht automatisch...


Folgen Sie uns
       


So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor

Das französische Nahverkehrsbetrieb Transdev will künftig Fahrgäste mit autonomen Bussen befördern. Das Video stellt das Konzept vor.

So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Apple: iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
    Apple
    iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht

    Apple verdoppelt das iPhone X. Das Modell iPhone Xs mit 5,8 Zoll großem Display ist der Nachfolger des iPhone X und das iPhone Xs Max ist ein Plus-Modell mit 6,5 Zoll großem Display. Die Gehäuse sind sogar salzwasserfest und überstehen auch Bäder in anderen Flüssigkeiten.

    1. Apple iPhone 3GS wird in Südkorea wieder verkauft
    2. Drosselung beim iPhone Apple zahlt Kunden Geld für Akkutausch zurück
    3. NFC Yubikeys arbeiten ab sofort mit dem iPhone zusammen

    Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
    Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
    Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

    In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
    2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

      •  /