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Linux-Distribution: ARM-Port von Opensuse fast fertig

Das Opensuse-Team hat einen letzten Release Candidate des ersten ARM-Ports seiner Distribution veröffentlicht. Das System läuft nun auf mehr Plattformen und inoffiziell auch auf einem Chromebook.
/ Sebastian Grüner
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Opensuse auf einem Chromebook mit ARM-Prozessor (Bild: Andre Wafaa)
Opensuse auf einem Chromebook mit ARM-Prozessor Bild: Andre Wafaa

Für die ARM-Portierung von Opensuse steht ein zweiter Release Candidate bereit(öffnet im neuen Fenster) . Dies ist der letzte geplante, die finale Version soll in etwa einer Woche erscheinen(öffnet im neuen Fenster) . Die Version läuft nun neben den offiziell unterstützten Plattformen wie dem Beagle- und dem Pandaboard auch auf vier von der Community unterstützten Plattformen wie dem Server-SoC Calxeda Highbank oder der Cubox.

Neben behobenen Fehlern enthalten die Abbilder des RC2 nun auch einen Link auf ein Update-Repository sowie das Yast-Firstboot-Paket. Letzteres bietet Nutzern die Möglichkeit, beim ersten Starten einfach Einstellungen zur Sprache vorzunehmen oder einen ersten Benutzer festzulegen, ähnlich einer OEM-Installation.

Dem Entwickler Andrew Wafaa ist es inzwischen gelungen(öffnet im neuen Fenster) , Opensuse auf einem aktuellen ARM-basierten Chromebook zum Laufen zu bringen. Durch das Kopieren einiger Bibliotheken aus ChromeOS in die Distribution gelang es Wafaa sogar, einen X-Server zu starten(öffnet im neuen Fenster) und die Gnome-Fallback-Option als Oberfläche(öffnet im neuen Fenster) zu nutzen.

Die Abbilder stehen als Just-Enough-Operating-System (Jeos) sowie für das Beagle- und das Pandaboard auch mit Xfce-Oberfläche zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Details zur Installation bietet das Projekt-Wiki(öffnet im neuen Fenster) .


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