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Linux-Desktops: Razor-qt soll Qt 5 und Wayland unterstützen

Der leichtgewichtige Desktop Razor-qt soll künftig Qt 5.0 und damit auch Wayland unterstützen. Die KDE-Entwickler sind zudem an Kollaborationen mit dem Projekt interessiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Desktop Razor-qt soll auf Qt 5 portiert werden.
Der Desktop Razor-qt soll auf Qt 5 portiert werden. (Bild: Razor-qt)

Das auf dem Qt-Framework basierende Razor-qt soll ähnlich wie Xfce oder LXDE eine ressourcenschonende Desktopumgebung anbieten. Nach der Fosdem schlug das Projektmitglied Jerome Leclanche dem Razor-qt-Team nun vor, sich hauptsächlich mit der Portierung auf Qt 5 und damit verbundenen weiteren Änderungen zu beschäftigen.

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So verzichteten die Entwickler des Frameworks mit der Veröffentlichung von Qt 5 etwa auf Xlib zugunsten von XCB. Laut Leclanche kann das Razor-qt-Projekt zumindest bei diesem Teil der Portierungsarbeiten auf die Hilfe von KDE-Entwickler Martin Gräßlin hoffen, der bereits Erfahrung damit hat.

Zudem soll, sobald ein Qt-5-Port existiert, Wayland unterstützt werden. Der modulare Aufbau des Razor-Desktops vereinfacht den Entwicklern die Arbeit dabei ein wenig. Denn der Desktop könnte den KDE-Window-Manager KWin mit Wayland-Unterstützung einsetzen und SDDM als Displaymanager. Letzterer ermöglicht QML-Designs für Login-Screens und lässt sich bereits mit Qt 5 als Grundlage kompilieren.

Darüber hinaus soll das Panel besser in Multi-Monitor-Setups funktionieren und es soll eine eigene Anwendung entstehen, die es erlaubt, die Auflösung eines Monitors anzupassen. Leclanche regt ebenso an, die Projektwebseite umzugestalten, damit Anwendungen von Drittanbietern besser integriert werden können. Eventuell könnte sogar die Get-Hot-New-Stuff-Funktion der KDE-Plasma-Oberflächen in Razor-qt integriert werden.

Außerdem ist das KDE-Projekt an einer engeren Zusammenarbeit mit den Razor-Entwicklern interessiert. So sei Leclanche zu einem kleinen Entwicklersprint im April eingeladen worden und die gesamte Community zu dem jährlichen KDE-Treffen Akademy Mitte Juli. Der Desktop steht für viele Linux-Distributionen zum Download bereit, darunter Ubuntu, Fedora und Opensuse.



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Toruk Makto 12. Feb 2013

Wer mit alter Software (Betriebsystem) im Internet hängt, welches garnicht mehr gepflegt...

honk 12. Feb 2013

Hab ja gar nichts gesagt. Ich bin sicher ihrgend jemand da draußen hat sensüchtig auf...


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