Linux-Desktop: KDE Plasma 5.9 bringt globale Menüs zurück
Mit der alten 4er-Generation des Plasma-Desktops von KDE konnten Nutzer ein sogenanntes globales Menü verwenden. Dies ermöglicht die Trennung vom Anwendungsfenster und dem entsprechenden Menü, das etwa in einen Knopf in der Fensterleiste verschoben werden kann oder, ähnlich wie bei MacOS und Ubuntus Unity, in die Taskleiste. Mit der Veröffentlichung von KDE Plasma 5.9(öffnet im neuen Fenster) hat das Team die Funktion auch für die aktuelle Generation des Desktops umgesetzt.
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Neu in Plasma 5.9 ist darüber hinaus die interaktive Anzeige von Benachrichtigungen. Dies ermöglicht etwa per Shortcut erstellte Screenshots direkt per Drag-and-Drop aus den Benachrichtigungen in eine Anwendung wie einen Chat-Client zu ziehen. Der Taskmanager unterstützt auf vielfachen Wunsch der Nutzer nun den Wechsel zwischen Fenstern per Tastaturkürzel. Aktuellen Browsern ähnlich zeigt der Taskmanager zudem Anwendungen an, die Ton abspielen.
Grundsätzlich überarbeitet worden ist auch das Konfigurationsmodul zur Verwaltung der Netzwerkverbindungen. Dabei hat das Team lediglich die Oberfläche neu gestaltet. Die eigentlichen Funktionen zur Verwaltung bleiben erhalten. Das Design-Team von KDE hat darüber hinaus weiter am Aussehen der Oberfläche gearbeitet, was etwa die Scrollleisten in Anwendungen betrifft. Werden neue Look-And-Feel-Pakete über den KDE-Store bezogen, werden eventuelle Abhängigkeiten direkt mit bezogen.
Die Verwendung von Plasma 5.9 mit dem Displayprotokoll Wayland ermöglicht die Nutzung von Touch-Gesten. Ebenso können nun Screenshots erstellt werden und maximierte Fenster werden ohne Rand dargestellt. Weitere Details zur Veröffentlichung finden sich in der Ankündigung(öffnet im neuen Fenster) sowie im Changelog(öffnet im neuen Fenster).
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