Linux Desktop: KDE Plasma 5.19 bietet zahlreiche optische Verbesserungen

Die aktuelle Version des Plasma-Desktops von KDE macht die Oberfläche konsistenter. Die Neuerungen sind vor allem viele Kleinigkeiten.

Artikel veröffentlicht am , Tim Schürmann/Linux Magazin/
KDE Plasma 5.19 ist erschienen.
KDE Plasma 5.19 ist erschienen. (Bild: KDE)

Die KDE-Community hat die aktuelle Version 5.19 ihres Plasma-Desktops veröffentlicht. Das Team hat seiner Desktopumgebung damit kaum große neue Funktionen spendiert, dafür aber an vielen Stellen wichtige Details verbessert. Dazu gehört vor allem auch ein optisches Facelifting. Neben einem neuen Hintergrundbild gibt es für Benutzer eine komplett neue Sammlung mit Avataren, die sie im Rahmen ihres Benutzerkontos verwenden können. Der gewählte Avatar erscheint unter anderem auf dem Anmeldebildschirm.

Die Miniprogramme in der Kontrollleiste sind konsistenter gestaltet, wenngleich die dazu vorgenommenen Änderungen eher subtil ausfallen. Das Miniprogramm für die Medienwiedergabe hat das Team ebenfalls optisch überarbeitet, das Widget für die Systemüberwachung sogar komplett neu geschrieben. GTK+3-Anwendungen nutzen ein neues Farbschema, ihre GTK+2-Pendants sollen zudem keine falsche Farben mehr darstellen.

Weiter Finetuning an den Systemeinstellungen

Damit die Suche nach Dateien flotter abläuft, indiziert Plasma die Dokumente auf der Festplatte. Plasma 5.19 bietet hier mehr Einstellungsmöglichkeiten als die bisherige Version. Unter anderem lässt sich das Indizieren von versteckten Dateien gezielt abschalten. Darüber hinaus haben die Entwickler mehrere Teile der Systemeinstellungen überarbeitet, darunter die Optionen für die genutzten Schriftarten und die Tastenkürzel.

Weitere kleinere Änderungen sollen die Arbeit mit der Systemverwaltung vereinfachen. Bei der Einrichtung der Bildschirme zeigt Plasma beispielsweise das Seitenverhältnis für jede verfügbare Auflösung an. In einer Wayland-Sitzung lässt sich zudem die Scrollgeschwindigkeit beim Einsatz von Maus und Touchpad anpassen. Komplett neu gestaltet kommen die Systeminformationen daher, die jetzt auch über die eingebaute Grafikkarte Auskunft geben. Im Paketmanager Discover können Flatpak-Repositories einfacher entfernt werden, zudem verrät Discover die Version der Anwendungen.

Der Fenstermanager KWin unterstützt Subsurface Clipping, was ein Flackern in einigen Anwendungen reduzieren soll. Die Symbole ganz links oben in der Titelleiste sind nach einem Redesign zudem leichter zu erkennen. Und schließlich unterstützt das Tool KSysGuard mehr als 12 Prozessorkerne. Sämtliche Neuerungen listet ausführlich die offizielle Ankündigung auf.

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