Abo
  • Services:

Linux Desktop: Gnome 3.22 erweitert Flatpak-Unterstützung

Die neue Version des Linux-Desktops des Gnome-Projekts ist da. Sie wertet einige Anwendungen auf und integriert Wayland stärker. Das neue Paketformat Flatpak wird umfassender im Modul Software verankert.

Artikel veröffentlicht am , Ferdinand Thommes
Gnome wertet Flatpak auf und integriert Wayland weiter.
Gnome wertet Flatpak auf und integriert Wayland weiter. (Bild: Gnome)

Das Gnome-Projekt hat bei der Version 3.22 seiner Desktop-Umgebung für Linux und Unix viel Wert auf das distributionsunabhängige Paketformat Flatpak gelegt. Das zugrundeliegende GUI-Toolkit GTK+ 3.22 wurde um Flatpak Portals erweitert. Das ist eine Sammlung von APIs, die es einem Flatpak ermöglicht, aus seiner Sandbox heraus beim Hostsystem um Ressourcen wie das Öffnen einer Datei oder den Netzwerkstatus anzufragen.

Stellenmarkt
  1. Stadt Titisee-Neustadt, Titisee-Neustadt
  2. WKW.group, Velbert-Neviges

Gnome 3.22 hat die Handhabung von Flatpak in seinem Software-Store um einige Funktionen erweitert, die bisher der Kommandozeile vorbehalten waren. So können nun Flatpak-Repositories im Modul Software eingebunden und Flatpaks darin gesucht und installiert werden. Zudem können weitere Informationen wie etwa der Sandbox-Status eines Flatpak angezeigt werden. Über Gnome-Builder können Flatpaks erstellt werden.

Die Wayland-Integration schreitet mit Gnome 3.22 weiter voran. Bei den Funktionen ist weitgehend ein Gleichstand mit X11 erreicht. Für Gnome 3.22 werden Wacom-Grafiktablets und die virtuelle Tastatur von Gnome unterstützt, Displays können nun gedreht werden.

Erweiterungen nicht nur bei Core-Apps

Einige Gnome-Core-Apps wurden weiter aufgewertet. So wurde auch die Runderneuerung bei Nautilus fortgesetzt. Der Dateimanager ermöglicht das Umbenennen von mehreren Dateien in einem Rutsch. Dabei kann entweder eine Vorlage angewendet oder Teile der Dateinamen ersetzt werden. Das Erstellen und Entpacken von Archiven wurde in das Menü des Dateimanagers aufgenommen. Die Anwendung Photos, die mit Gnome 3.20 grundlegende Editierfunktionen erhielt, bietet jetzt eine Funktion zum Teilen. Bisher können Fotos zu Google hochgeladen oder per E-Mail versendet werden. Weitere Möglichkeiten des Teilens sollen folgen.

  • Archive sind in Nautilus eingebunden.
  • Das Umbenennen vieler Dateien wurde vereinfacht.
  • Flatpak Portale einsetzen
  • Fotos teilen
  • Die Software wurde optisch aufgewertet.
Archive sind in Nautilus eingebunden.

Der Anwendungs- Software-Store hat nicht nur bessere Flatpak-Unterstützung erhalten, sondern wurde auch mit einem neuen Aussehen aufgewertet. Die Startseite bietet mehr Anwendungskacheln, die Suche wurde besser integriert. Die neue Version des Kalenders erlaubt das Hinzufügen von Erinnerungsfunktionen zu Terminen, die nun auch in der Ansicht per Drag und Drop auf ein anderes Datum verschoben werden können. Die Kartensoftware Maps, die in den vergangenen Monaten Probleme mit dem Zulieferer ihrer Karten hatte, hat mit Mapbox eine längerfristige Lösung gefunden. Gnomes neue E-Book-Anwendung namens Books macht Fortschritte und kann in der neuen Version mit ePubs umgehen.

Weitere Details zu Gnome 3.22 listet das Entwickler-Team in den Release-Notes auf.



Anzeige
Top-Angebote
  1. Gratis (Bethesda-Account nötig)
  2. (u. a. Gaming-Monitore und PCs)
  3. 76,57€
  4. 59,99€ (bei otto.de)

Seitan-Sushi-Fan 22. Sep 2016

3.22 ist kein Major Release. 4.0 wäre einer. Fedora hat aber als Regel die...

pythoneer 22. Sep 2016

Ich benutze es schon eine Weile (schon zu Zeiten als es xdg-app hieß). Ich finde es aus...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia 1 - Hands on (MWC 2019)

Das Xperia 1 ist Sonys neues Oberklasse-Smartphone. Es ist das erste Xperia-Smartphone mit einer Triple-Kamera. Das Display im 21:9-Format sorgt für ein schmales Gehäuse. Im Juni 2019 soll das Xperia 1 zum Preis von 950 Euro erscheinen.

Sony Xperia 1 - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil: Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um
Thyssen-Krupp Testturm Rottweil
Herr Fetzer parkt die Aufzugkabine um

Ohne Aufzüge gäbe es keine Hochhäuser. Aber inzwischen sind Wolkenkratzer zu hoch für herkömmliche Systeme. Thyssen-Krupp testet derzeit einen neuartigen Aufzug, der beliebig hoch fahren kann. Inspiriert ist er vom Paternoster und dem Transrapid. Wir waren im Testturm.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ceramic Speed Hätte, hätte - Fahrrad ohne Kette
  2. Geheimdienste und Bundeswehr Masterstudiengang für Staatshacker gestartet
  3. Sonitus Technologies Zahnmikrofon sorgt für klare Kommunikation

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

Microsoft: Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse
Microsoft
Die ganz normale, lautlose Cloud-Apokalypse

Wenn Cloud-Dienste ausfallen, ist oft nur ein Server kaputt. Wenn aber Googles Safe-Browsing-Systeme den Zugriff auf die deutsche Microsoft Cloud komplett blockieren, liegt noch viel mehr im Argen - und das lässt für die Zukunft nichts Gutes erwarten.
Von Sebastian Grüner

  1. Services Gemeinsames Accenture Microsoft Business arbeitet bereits
  2. Business Accenture und Microsoft gründen gemeinsame Service-Sparte
  3. AWS, Azure, Alibaba, IBM Cloud Wo die Cloud hilft - und wo nicht

    •  /