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Linux-Desktop: Gnome 3.18 aktualisiert Firmware

Die aktuelle Version 3.18 des Gnome-Desktops ermöglicht ein leichtes Update der Firmware, sofern die Hardware dies unterstützt. Der Wayland-Support ist stark ausgebaut worden. Viele kleine Neuerungen gibt es in Anwendungen und Shell - wie die Integration von Google Drive.

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Mit Gnome Software 3.18 kann die Firmware von Geräten aktualisiert werden.
Mit Gnome Software 3.18 kann die Firmware von Geräten aktualisiert werden. (Bild: Youtube, GnomeDesktop - CC-BY-SA 4.0)

Erst im März hatten Gnome- und Red-Hat-Entwickler ihre Pläne vorgestellt, die Aktualisierung von Geräte-Firmware für Linux-Nutzer deutlich zu vereinfachen. Das nun veröffentlichte Gnome 3.18 enthält bereits die dafür notwendigen Werkzeuge. So sucht Gnome Software automatisch nach aktualisierter Firmware und lädt diese wenn nötig selbst herunter. Die Installation wird dann für den nächsten Neustart vorgemerkt.

Inhalt:
  1. Linux-Desktop: Gnome 3.18 aktualisiert Firmware
  2. Drive-Integration, bessere Dateiübersicht und nützliche Kleinigkeiten

Neben der grafischen Oberfläche zum Firmware-Update haben die Arbeiten aber auch ein Kommandozeilenwerkzeug sowie einen Systemdienst für die Suche und Installation hervorgebracht, so dass künftig nicht nur Gnome-Nutzer von den neuen Möglichkeiten profitieren sollten. Darüber hinaus versucht das Projekt auch, die Arbeit mit den Hardware-Herstellern zu koordinieren.

So gibt es etwa Erläuterungen, wie die Firmware bereitgestellt werden soll sowie eine zentrale Anlaufstelle, um sie Linux-Nutzern zur Verfügung zu stellen. Gesponsert wird das Projekt zurzeit von Red Hat, welches auch die Überprüfung der Hersteller übernimmt. Bis diese Vorgehensweise große Verbreitung in der Industrie gefunden hat, werden Linux-Nutzer wohl aber weiter auf eine leichten Weg warten müssen, um ihre Firmware zu aktualisieren.

  • Gnome ermöglicht Firmware-Updates. (Bild: Gnome - CC-BY 3.0)
  • Schematische Darstellung des Projekts zum Firmware-Update unter Linux. (Bild: Richard Hughes)
  • Dateioperationen sind besser erreichbar. (Bild: Gnome - CC-BY 3.0)
  • Die neue Ansicht im Dateimanager für externe Einbindungen (Bild: Gnome - CC-BY 3.0)
Gnome ermöglicht Firmware-Updates. (Bild: Gnome - CC-BY 3.0)

Denn noch ist die Auswahl an unterstützter Hardware eher gering. So funktioniert das Update offiziell nur, wenn die Firmware kompatibel zu Version 2.5 der UEFI-Spezifikation ist, in der Firmware-Updates standardisiert sind. Das System kann aber auch erweitert werden, wie Initiator Richard Hughes mit seinem Hobbyprojekt Colorhug beweist. Die Firmware dieses Sensors für das Umgebungslicht eines Rechners kann ebenfalls über die neue Methode aktualisiert werden.

Wayland ermöglicht komplexe Gesten

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Seit zwei Jahren können experimentierfreudige Nutzer Gnome auch unter Wayland testen. Die Verwendung des neuen Display-Protokolls war oft aber mit einigen Hindernissen verbunden. In Gnome 3.18 hat das Team eigenen Angaben zufolge Unmengen an Fehlern im Hinblick auf Wayland behoben und die Interoperabilität zum alten X11 gestärkt. So sind in Gnome nun auch Drag-and-Drop sowie Copy-Paste-Aktionen zwischen Wayland und X möglich.

Zudem hat das Team damit begonnen, Funktionen umzusetzen, die so nur noch unter Wayland möglich sind und bei der Verwendung von X11 nicht unterstützt werden. Dazu gehört etwa das Wischen mit vier Fingern auf dem Touchpad, um die Arbeitsfläche zu wechseln oder ein Zoom und eine Rotation, sofern die Anwendungen GTK-Gesture-Klasse verwenden.

Drive-Integration, bessere Dateiübersicht und nützliche Kleinigkeiten 
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Trollversteher 25. Sep 2015

Du wärst erstaunt, was man über die Analyse Sozialer Netze auf Basis von Kontaktdaten...

Vanger 24. Sep 2015

Da wäre es interessant diese Infrastruktur auch unter Windows zu etablieren - der...

Vanger 24. Sep 2015

Dir ist eine kleine Spende sicher wenn du in Nautilus Upstream wieder Type-Ahead...

Anonymer Nutzer 24. Sep 2015

Gut,dass macht für Weston eigentlich keinen Unterschied. Weston ist Display Server,WM...

picaschaf 23. Sep 2015

Eigentlich nicht, zumindest nicht bei professioneller Entwicklung. Da geht es darum das...


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