Linux: Der Pinguin kann endlich M1-Mac

Asahi Linux läuft nativ auf Apples M1-basierten Macs - verwendbar als einfacher Linux-Desktop

Artikel veröffentlicht am ,
Pinguin auf Apfeljagd
Pinguin auf Apfeljagd (Bild: Kuhnmi/Flickr/CC-BY 2.0)

Es hat lange gedauert, aber die Entwickler von Asahi Linux haben ein verwendbares Linux für Apple-Silicon-Geräte zusammengestellt. Laut ihrem Fortschrittsbericht vermelden sie: "Asahi Linux ist als einfacher Linux-Desktop verwendbar (ohne GPU-Beschleunigung)".

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Der Endspurt war noch einmal anstrengend, geprägt von einigen Änderungen im Kernel-Land, Arbeiten im Tooling und einigen Reverse-Engineering-Sessions. Nötig waren Letztere, weil Apple bei seinen Systems-on-Chips (SoC) eine Menge proprietäre Methoden und Technologien einsetzt und geheim hält.

Treiber sind langsam stabil

Besonders bei der Treiberentwicklung hat sich im vergangenen Monat eine Menge getan und eine gewisse Stabilität konnte erreicht werden. Viele wichtige Treiber sind nun zumindest in der Review-Phase, andere sind bereits in den Linux-Kernel 5.16 gemerged.

Gemerged sind die Treiber für die PCIe-Bindings, einen PCIe-Treiber (pcie-apple) und einen USB-C-PD-Treiber (tps6598x), während der Pinctrl-driver (apple-gpio-pinctrl), der I²C driver (i2c-pasemi) und der ASC-mailbox-driver (apple-mailbox) im Review sind.

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Herauszuheben ist dabei der USB-C-PD-Treiber, denn eigentlich gibt es für Linux bereits einen Treiber für Texas Instruments' USB-C-Controller TPS6598X, aber Apple verwendet eigene, spezielle Varianten des Chips (CD3217/CD3218). Auch eine interessante Erkenntnis während der Entwicklung: Die I²C-hardware des M1-Chips ist ein PA Semi PWRficient PA6T-1682M, der einst im Amiga One X1000 zu finden war. Aber das ist nicht die einzige gereifte Komponente, die UART-Hardware des M1 war so schon in den ersten iPhones zu finden.

Die Entwickler bescheinigen ihrer aktuellen Version die Nutzbarkeit als Desktop. Der wegen der noch fehlenden GPU-Acceleration in Software gerenderte Desktop sei "tatsächlich schneller als auf z. B. Rockchip-ARM64-Maschinen mit Hardwarebeschleunigung". Klar ist aber auch, dass es im Betrieb durch die noch fehlenden Treiber einige Ecken und Kanten gibt.

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