Linux-Dateisysteme: Zweiter Btrfs-Entwickler wechselt zu Fusion-IO
Nach Chris Mason hat mit Josef Bacik der zweite Btrfs-Entwickler beim Storagespezialisten Fusion-IO angeheuert. Bacik verlässt dafür seinen bisherigen Arbeitgeber Red Hat(öffnet im neuen Fenster). Mason war zuvor bei Oracle beschäftigt. Bacik wird bei Fusion-IO weiter an dem Linux-Dateisystem Btrfs arbeiten und hat bereits unter seiner neuen E-Mail-Adresse in der Kernel-Mailingliste gepostet(öffnet im neuen Fenster).
Mason hatte in seiner Abschieds-E-Mail(öffnet im neuen Fenster) betont, dass sich Fusion-IO Open-Source-Software verpflichtet hat und sich an seiner Arbeit an Btrfs nichts ändern wird.
Seit Ende Mai 2010 beschäftigt Fusion-IO den Kernelentwickler Jens Axboe(öffnet im neuen Fenster), der unter anderem für Blktrace verantwortlich ist, das die I/O-Aktivität der Block-Devices des Linux-Kernels aufzeichnet. Auch er war zuvor bei Oracle beschäftigt(öffnet im neuen Fenster).
Fusion-IO kombiniert Hard- und Software, um Datenzugriffe auf Flash-Speicher zu erhöhen und effizienter zu machen. Zu den Softwarelösungen des Unternehmens gehört unter anderem die Virtual Storage Layer, die Applikationen einen direkten Zugriff auf den DMA-Speicher erlaubt. Außerdem stellt Virtual Storage Layer(öffnet im neuen Fenster) eine Blockschnittstelle zu IOMemory bereit. IOMemory ist das Kernprodukt der Firma, mit dem RAM-Speicher als Block Device genutzt werden kann. Es soll vor allem die Nutzung von Datenbanken beschleunigen und bringt ein eigenes Dateisystem, DirectFS, mit(öffnet im neuen Fenster).
Das Unternehmen wurde 2006 von Rick White und David Flynn gegründet und beschäftigt unter anderem auch Apple-Gründer Steve Wozniak als Chief-Scientist.
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