Abo
  • Services:

Linux-Community: Freedesktop.org will zu Gitlab wechseln

Der von der Linux-Community für verschiedene Projekte genutzte Dienst Freedesktop.org will seine Entwicklung auf die freie Codehosting-Plattform Gitlab umziehen. Die Gitlab-Struktur soll den Entwicklern Zeit sparen, heißt es vom Projekt.

Artikel veröffentlicht am , /Ulrich Bantle/Linux Magazin
Freedesktop.org soll künftig Gitlab verwenden.
Freedesktop.org soll künftig Gitlab verwenden. (Bild: Gitlab)

Die relativ bereit aufgestellte Linux-Community nutzt seit Jahren die Dienste und das Hosting der eigenen Plattform Freedesktop.org, um die Arbeiten an verschiedenen Techniken zur Desktop-Nutzung von Linux zu bündeln und so anderen Entwicklern zentral zur Verfügung zu stellen. Bei Freedesktop.org sind zum Beispiel der X.org-Server, Mesa oder auch Wayland und Weston untergebracht. Die bisher genutzte vergleichsweise alte Infrastruktur soll nun auf die freie Codehosting-Plattform Gitlab umziehen.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Stuttgart
  2. Bosch Gruppe, Leonberg

Daniel Stone, Administrator und Entwickler bei Freedesktop.org, hat in einem Beitrag auf der Wayland-Mailing-Liste nun die Vorzüge der Migration auf Gitlab beschrieben. Demnach sei vor allem das bisher verwendete Git durch die Verwendung von veralteten Tools zeitraubend. Außerdem fehle es der derzeitigen Projektverwaltung an einer Vielzahl moderner Funktionen, etwa einem zeitgemäßen zentralen Identity Management. Bislang sei noch ein Login an verschiedenen Stellen nötig, obwohl es sich ja im Grunde um einen einheitlichen Dienst handeln sollte.

Diese und weitere organisatorische Probleme, die sich aus der Verwendung der bisherigen Dienste ergeben, sind dem Team alles andere als neu. Bereits auf der X.org-Developer-Conference in Helsinki, also im Herbst 2016, habe das Team über Alternativen diskutiert, schreibt Stone. Das bezog sich allerdings noch auf die Nutzung des Phabricator-Dienstes, der mittlerweile ebenso einige Nachteile aufweise, so Stone.

Aus unterschiedlichen Gründen soll nun also Gitlab genutzt werden. Dass das Erfolg haben könnte, liegt auch daran, dass die Entwickler der Gnome-Community dem Freedesktop.org-Team bereits ihre Hilfe bei der Migration angeboten haben. Gnome hat den Schritt zu Gitlab bereits hinter sich. Dort waren vergleichbare Gründe für den Wechsel genannt worden. Bis Freedesktop.org den Schritt vollzogen hat, dürfte es wohl aber noch eine Weile dauern.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. bei Alternate vorbestellen
  3. 915€ + Versand

FreiGeistler 11. Mai 2018

Ist das Vietnamesisch? Diese Syntax beherrsche ich nicht.


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1

In Teil 1 im Livestream zu Shadow of the Tomb Raider gibt es zahlreiche Grafik-Menüs, schöne Screenshots und Laras Start in die Apokalypse.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1 Video aufrufen
Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Yara Birkeland: Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
Yara Birkeland
Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem

Die Yara Birkeland wird das erste elektrisch angetriebene Schiff, das autonom fahren soll. Das ist aber nicht das einzige Ungewöhnliche daran. Diese Schiffe seien ein ganz neues Transportmittel, das nicht nur von den üblichen Akteuren eingesetzt werde, sagt ein Experte.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen
  2. Yara Birkeland Norwegische Werft baut den ersten autonomen E-Frachter
  3. SAVe Energy Rolls-Royce bringt Akku zur Elektrifizierung von Schiffen

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

    •  /