Linux: Arbeiten an Dateisystem Tux3 wieder aufgenommen

Besser als ZFS sollte es werden: das Linux-Dateisystem Tux3. Der Initiator meldet nun nach einer langen Pause, dass sämtliche Kernel-Komponenten einsatzbereit seien.

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Das Dateisystem Tux3 wird weiterhin entwickelt.
Das Dateisystem Tux3 wird weiterhin entwickelt. (Bild: Tux3.org)

Mit einer Nachricht zum neuen Jahr meldet der Entwickler Daniel Phillips, dass weiterhin an dem Linux-Dateisystem Tux3 gearbeitet werde. Erstmals seien sämtliche Kernel-Komponenten einsatzfähig, was die Entwickler zu einem Benchmark-Vergleich mit Ext4 bewog.

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Demnach sei Tux3 für typische Dateisystem-Operationen schneller und belaste die CPU weniger als Ext4. Dass die Resultate aber nicht sehr aussagekräftig sind, gesteht auch Phillips in seiner Mail ein. Schließlich seien "mehrere wichtige Teile von Tux3 noch nicht fertiggestellt".

Laut Aussage der Entwickler ist Tux3 vom Design eher vergleichbar mit Ext4 als mit Btrfs. So nutzt Tux3 etwa eine Inode-Tabelle und speichert diese in einem B-Baum. Anders als bei Btrfs, dem B-Tree-Filesystem, besitzt der Baum aber nur einen Wurzelknoten, auch werden Namen und Inodes getrennt voneinander gespeichert.

Das Dateisystem wurde im Jahr 2008 angekündigt und sollte besser als ZFS werden. Phillips zufolge haben die Entwickler die gleichen Ziele wie damals: ein modernes Dateisystem, das Schnappschüsse und Replikation unterstützt. Die Liste der noch zu implementierenden Funktionen sei jedoch noch sehr lang. So fehle etwa die Möglichkeit, eine Partition zu vergrößern, ebenso sind weder Schnappschüsse noch Replikationen möglich.

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