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Linus' Gesetz:
Viele Augen sind des Bugs Tod - oder?

Wie lange und warum Bugs in Open Source überleben – und was wir daraus lernen können.
/ Tim Reinboth
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Bei Code müssen nicht nur viele richtig hingucken, es müssen auch die Richtigen sein. (Bild: Nika_Akin/Pixabay)
Bei Code müssen nicht nur viele richtig hingucken, es müssen auch die Richtigen sein. Bild: Nika_Akin/Pixabay

Patrick Hardy wollte 2006 eigentlich nur einen Deadlock im Linux-Kernel lösen. Daraus wurde ein Bug, den Entwickler erst 19 Jahre später lösten(öffnet im neuen Fenster) . Die Shellshock-Bugs, aka Bashdoor, wurden sogar 25 Jahre alt. Obwohl sie Angreifern vollen Zugang zu fremden Rechnern geben konnten.

Trotzdem hält sich die Idee, dass viele Augen früher oder später jeden Bug finden. Sie geht auf Eric S. Raymond zurück. Er schrieb in seinem Essay The Cathedral and the Bazaar (PDF)(öffnet im neuen Fenster) : "Given enough eyeballs, all bugs are shallow." Raymond nannte es Linus' Gesetz, nach Linus Torvalds und dessen Entwicklungsmodell für Linux. Die Idee wurde zu so etwas wie der Grundüberzeugung der Open-Source-Bewegung.

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